Laakirchen: 1,1 Millionen Euro für Abfallentsorgung

Die Stadtgemeinde Laakirchen muss die Kosten für die Müllentsorgung über Gebühren decken. Für heuer fallen rund 1,1 Millionen Euro an, die sich auf vier Bereiche verteilen.
Die Stadtgemeinde Laakirchen ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Ausgaben für die Abfallentsorgung durch kostendeckende Gebühren zu finanzieren. Die Gebührenhöhe richtet sich nicht nach einem Gewinnziel, sondern nach den tatsächlichen Kosten für Sammlung, Transport und Entsorgung.
Vier Kostenbereiche machen 1,1 Millionen Euro aus
Die Gesamtkosten der Abfallwirtschaft belaufen sich heuer auf rund 1,1 Millionen Euro. Der größte Anteil entfällt mit 33 Prozent auf die Sammlung von Restmüll und Bioabfall. Die Verbrennung und Entsorgung des Restmülls macht 23 Prozent aus.
Der Abfallwirtschaftsbeitrag schlägt mit 32 Prozent zu Buche und wird an den Bezirksabfallverband abgeführt. Dieser Verband kümmert sich unter anderem darum, dass Verpackungsabfälle aus der Gelben und der Roten Tonne gesammelt und verwertet werden. Außerdem betreibt er die Altstoffsammelzentren. Auf sonstige Kosten entfallen 12 Prozent.
Überschüsse fließen in Rücklage
Die Abfallgebühren werden so kalkuliert, dass eine möglichst genaue Kostendeckung erreicht wird. Überschüsse oder Fehlbeträge aus dem Rechnungsabschluss werden nicht für andere Zwecke verwendet, sondern über eine zweckgebundene Rücklage ausgeglichen und in die künftige Gebührenkalkulation einbezogen.
Ziel der Gemeinde ist eine sichere, umweltgerechte und zuverlässige Abfallentsorgung zu fairen und nachvollziehbaren Gebühren für alle Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: https://www.laakirchen.ooe.gv.at/Wissenswertes_aus_der_Finanz
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