Lagerhaus Marchfeld steigert Bilanz um 2,24 Millionen Euro

Die Raiffeisen-Lagerhaus Marchfeld eGen hat ihr Bilanzergebnis im Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen verbessert. Bei der Generalversammlung Ende August wurde zudem Obmann Alfred Iser in seiner Funktion bestätigt.
Die Raiffeisen-Lagerhaus Marchfeld eGen hat bei ihrer ordentlichen Generalversammlung Ende August in der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Das Ergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um 2,24 Millionen Euro gesteigert werden, obwohl das wirtschaftliche Umfeld weiterhin herausfordernd bleibt.
Im Zentrum der Versammlung standen der Geschäftsbericht und der Rechnungsabschluss. Michael Pany vom Raiffeisen-Revisionsverband Wien-Niederösterreich legte den Revisionsbericht vor.
„Entscheidend ist für uns, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und das Lagerhaus Marchfeld langfristig zukunftsfit aufzustellen“, erklärte Geschäftsführer Rudolf Brandhuber. Die Genossenschaft wolle ein starker und verlässlicher Partner für die Menschen und Betriebe in der Region bleiben.
Obmann Iser wiedergewählt
Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Alfred Iser als Obmann bestätigt. Auch alle weiteren Funktionärinnen und Funktionäre, die zur Wieder- oder Neuwahl antraten, erhielten das Vertrauen der Mitglieder.
Iser bedankte sich für das Vertrauen und verwies darauf, dass die Rahmenbedingungen für Landwirtschaft und Wirtschaft anspruchsvoll bleiben. Umso wichtiger seien umsichtiges Wirtschaften, geschlossenes Vorgehen und die starke regionale Verankerung.
Genossenschaftlicher Verbund als Stärke
Johannes Schuster, Vorstandsvorsitzender der RWA Raiffeisen Ware Austria, hielt einen Gastvortrag über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Er zeigte Perspektiven für die weitere Entwicklung des genossenschaftlichen Verbunds auf.
Schuster betonte die gemeinsame Aufgabe von RWA und Lagerhaus-Genossenschaften, bäuerlichen Betrieben als verlässliche Partner zur Seite zu stehen. Gerade in schwierigen Situationen zeige sich die Stärke des genossenschaftlichen Verbunds: Herausforderungen würden gemeinsam bewältigt und betroffene Landwirtinnen und Landwirte rasch und unbürokratisch unterstützt.
Als Beispiel nannte er die Ende August abgeschlossene österreichweite Heu-Bezugsaktion zur Linderung der dürrebedingten Futterknappheit. Sie habe verdeutlicht, wie RWA und Lagerhaus im Zusammenspiel rasch handeln, wenn landwirtschaftliche Betriebe konkrete Unterstützung benötigen.
Die Generalversammlung endete mit einem gemeinsamen Imbiss und einer Weinverkostung.
Quelle: https://www.rwa.at/press-release/lagerhaus-marchfeld-stellt-weichen-fuer-weitere-entwicklung
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