Lagerhaus Zwettl steigert Umsatz auf 234,4 Millionen Euro

Die Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl eGen hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 234,4 Millionen Euro erzielt. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt bei 42,8 Prozent.
Das Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl hat bei seiner Generalversammlung eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte die Genossenschaft ihren Umsatz erhöhen und die wirtschaftliche Basis ausbauen.
Zehn Millionen Euro in Standorte investiert
Im vergangenen Jahr flossen rund 10 Millionen Euro in die regionale Infrastruktur. Die Investitionen konzentrierten sich auf die Agrarstandorte Schweiggers und Gföhl, den Technikbereich sowie die Modernisierung bestehender Standorte. Für Instandhaltungsmaßnahmen wurden zusätzlich etwa 3,9 Millionen Euro aufgewendet.
Obmann Erich Fuchs unterstrich in seinem Bericht die Bedeutung der Investitionen: „Gerade in herausfordernden Zeiten sind Investitionen ein wichtiges Signal für die Zukunft. Sie stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und schaffen die Voraussetzungen, um unsere Kundinnen und Kunden auch weiterhin bestmöglich zu begleiten“, so Fuchs.
Umsatzplus im laufenden Jahr
Das Geschäftsjahr 2026 startete ebenfalls positiv. Ende Mai lag der Gesamtumsatz um 1,3 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Mit der Eingliederung des Landmaschinenhandels in die Genossenschaft wurde ein strategischer Schritt vollzogen. Unter der Marke Landtechnik W4 werden Vertrieb und Service enger miteinander verbunden und die regionale Kundenbetreuung ausgebaut.
Größter Arbeitgeber im Waldviertel
Das Lagerhaus Zwettl beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 140 Lehrlinge und zählt damit zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben im Waldviertel. Bürgermeister und Landtagsabgeordneter ÖKR Franz Mold würdigte in seinen Grußworten die Rolle des Unternehmens für die regionale Beschäftigung und die Qualität der Lehrlingsausbildung.
Internationale Getreidemärkte im Fokus
Den fachlichen Teil der Generalversammlung gestaltete Werner Zumpf, Bereichsleiter landwirtschaftliche Erzeugnisse der RWA Raiffeisen Ware Austria AG. Er beleuchtete die Entwicklungen auf den internationalen Getreidemärkten und die Aussichten für die Ernte 2026.
Michael Göschelbauer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der RWA Raiffeisen Ware Austria AG, berichtete über aktuelle Entwicklungen im Lagerhaus-Verbund. Ein wichtiger Meilenstein war der Rückkauf der BayWa-Anteile durch die RWA, wodurch die Eigenständigkeit des österreichischen Lagerhaus-Verbundes gesichert wurde.
Quelle: https://lagerhaus.at/zwettl/news/a/generalversammlung2026
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