Lainsitztal feierte regionale Zusammenarbeit in St. Martin

Mathias FischerMathias Fischer
Gruppe von 14 Personen steht vor einem grünen Zelt und einem Holzhaus, vorne eine Frau in Tracht.
© Kleinregion Lainsitztal / z.V.g.

Die Kleinregion Lainsitztal lud am Samstag zum Regionsfest nach St. Martin. Besucherinnen und Besucher aus sechs Gemeinden erlebten ein vielfältiges Programm mit Radsternfahrt, Bauernmarkt und Festakt zur interkommunalen Kooperation.

Am Samstag stand St. Martin im Mittelpunkt der Kleinregion Lainsitztal. Beim Regionsfest kamen Menschen aus den sechs Mitgliedsgemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra zusammen, um die Stärke und Vielfalt der Region zu würdigen.

Bereits am Vormittag startete eine traditionelle Radsternfahrt. Radfahrerinnen und Radfahrer aus allen Gemeinden der Kleinregion machten sich auf den Weg nach St. Martin. Dort erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Getränkegutschein als Anerkennung für ihre klimafreundliche Anreise.

Programm für Familien und Genießer

Das Fest bot ein umfangreiches Angebot für alle Altersgruppen. Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter präsentierten beim Bauernmarkt ihre regionalen Produkte. Die Bäuerinnen aus dem Gebiet Weitra boten beim Mehlspeisenmarkt regionale Spezialitäten an. Kinder konnten bei der Butterherstellung mitmachen und an Naturworkshops der KLAR! Lainsitztal teilnehmen.

Zwei Jahrzehnte interkommunale Kooperation

Im Festakt hoben die Vertreter der Kleinregion die Bedeutung der seit 2004 bestehenden Zusammenarbeit hervor. Die Kleinregion Lainsitztal zählt rund 8.000 Einwohnerinnen und Einwohner und gilt als Vorbild für erfolgreiche interkommunale Kooperation. Zu den wichtigsten Projekten gehören interkommunale Betriebsgebiete, gemeinsame Kinderbetreuung, die Unterstützung des Kulturstandortes Schloss Weitra sowie Initiativen in den Bereichen Klima, Energie und Klimawandelanpassung.

Besonderer Dank galt den Partnerinnen und Partnern der Region. Gewürdigt wurden KEM- und KLAR!-Managerin Verena Litschauer, der Kulturlandschaftsverein Niederösterreich mit Geschäftsführerin Barbara Dolak sowie Ing. Philip Braunstein von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung / Projektverein LA2028. Auch die Arbeit der Bäuerinnen, Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter, der Bezirksbauernkammer unter Obmann Markus Wandl, der Vereine und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurde hervorgehoben.

Zukunftspläne für die Region

Die Kleinregion richtet den Blick auf die kommenden Jahre. Die Schwerpunkte liegen auf der Stärkung der regionalen Identität, weiteren Maßnahmen im Klima- und Umweltschutz, der Unterstützung sozialer Initiativen und Vereine sowie dem Ausbau gemeinsamer Verwaltungs- und Bürgerserviceangebote. Ziel ist es, die Lebensqualität in der Region nachhaltig zu sichern und die Zusammenarbeit der Gemeinden auszubauen.

Kleinregionssprecher Bgm. Patrick Layr dankte der Gemeinde St. Martin für die Gastfreundschaft sowie allen Mitwirkenden und Besucherinnen und Besuchern. „Unsere Region lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Darauf können wir stolz sein. Das Regionsfest hat einmal mehr gezeigt, wie stark der Zusammenhalt im Lainsitztal ist“, betonte Layr.

Mit musikalischer Begleitung durch die Musikkapelle St. Martin „D'Lainsitztaler“, regionalen Spezialitäten und vielen persönlichen Begegnungen wurde das Regionsfest zu einem gelungenen Zeichen für eine lebendige und zukunftsorientierte Region.

Quelle: https://www.weitra.gv.at/Regionsfest_der_Kleinregion_Lainsitztal_in_St_Martin_Gelebte_Zusammenarbeit_und_regionaler_Zusammenhalt

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