Landbauer fordert Senkung der Spritpreise in Österreich

Mathias FischerMathias Fischer
Benzinpreise Österreich: 43 Cent mehr für Diesel, 22 Cent mehr für Benzin.
© Mit KI (Gemini) generiert

Der niederösterreichische FPÖ-Chef Udo Landbauer kritisiert die stark gestiegenen Treibstoffpreise und verlangt von der Bundesregierung sofortige Maßnahmen. Pendler und Unternehmen würden durch die Preisentwicklung massiv belastet.

Udo Landbauer, FPÖ-Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter in Niederösterreich, übt scharfe Kritik an der Entwicklung der Spritpreise. Pendler und Familien müssten sich mittlerweile jede Fahrt genau überlegen, da die Preise an den Tankstellen kontinuierlich steigen würden. Die Bundesregierung schaue tatenlos zu und unternehme nichts gegen die Belastung der Bevölkerung.

Innerhalb der vergangenen 100 Tage ist der Dieselpreis um 43 Cent gestiegen, Benzin verteuerte sich um 22 Cent. Ein Pendler, der täglich 100 Kilometer mit einem Dieselfahrzeug zur Arbeit fährt, zahlt nun 52 Euro mehr als noch Anfang Juni 2026.

Kritik an Spritpreisbremse

Die von der Regierung eingeführte Spritpreisbremse bezeichnet Landbauer als gescheitert. Die Bundesregierung lasse die Bevölkerung im Stich und täusche die Menschen. Die zuständigen Minister würden wegschauen, während Arbeitnehmer und Betriebe mit hohen Steuern belastet werden.

Forderung nach Steuerentlastung

Landbauer fordert die Abschaffung der CO2-Steuer und eine Halbierung der Mineralölsteuer. Es brauche lediglich den Mut und den Willen, der eigenen Bevölkerung zu helfen. Wenn nicht bald die richtigen Maßnahmen ergriffen würden, sei die Teuerung das Einzige, das ungebremst durchs Land rase, weil sich niemand mehr die Preise an der Zapfsäule leisten könne.

Der FPÖ-Politiker sieht den richtigen Zeitpunkt für die Regierung gekommen, den Weg für Neuwahlen freizumachen. Die FPÖ unter Herbert Kickl könne diese Entwicklung beenden und das Land wieder auf Kurs bringen.

Quelle: OTS

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