Landesrat Kaineder besucht Schnellladestation in Wartberg

Mona HopfingerMona Hopfinger
E-Auto-Ladestation mit Batteriespeicher und 25 Cent/kWh Kosten, Österreich
© Mit KI (Gemini) generiert

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder informierte sich am 16. Oktober 2026 bei der Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft Kremstal über innovative Ladetechnik. Die Anlage in der Kilianstraße kombiniert Ladesäule und Batteriespeicher.

Stefan Kaineder, Umwelt- und Klima-Landesrat, besuchte die Schnellladestelle der EEG Kremstal in Wartberg. Der Verein zeigt, wie Klimaschutz, Mobilität und Gemeinschaft in der Region zusammenwirken können.

Batteriespeicher entlastet Stromnetz

Die Technik beeindruckte den Landesrat besonders: Ladesäule und Batteriespeicher bilden eine Einheit. Der Speicher lädt sich kontinuierlich mit niedriger Leistung auf und gibt die Energie beim Ladevorgang gebündelt wieder ab. Dadurch sind 150 kW Ladeleistung möglich, obwohl nur 30 kW aus dem Netz bezogen werden. Das Ortsnetz bleibt geschont, ein teurer Netzausbau ist nicht nötig. Hergestellt wird das System von Kreisel Electric in Rainbach im Mühlkreis.

„Hier sieht man, wie Energiewende vor Ort funktioniert: Technik aus Oberösterreich, Strom aus der Region und eine Lösung, die das Netz nicht überfordert. Solche Ideen brauchen wir im ganzen Land“, sagte Kaineder.

25 Cent pro Kilowattstunde

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Leistbarkeit. Wer Mitglied der EEG Kremstal ist, zahlt ab 25 Cent je Kilowattstunde. Damit kosten 100 Kilometer rund 4,50 Euro, während ein Benziner etwa 14,50 Euro verbraucht.

„E-Mobilität darf kein Luxus sein. Gerade am Land, wo das Auto zum Alltag gehört, zeigen wir, dass klimafreundliches Fahren auch günstiger ist“, erklärte Ing. Franz Wagenleitner, Kassier und Projektleiter der EEG Kremstal. Seit Oktober betreibt die Gemeinschaft in Wartberg drei Ladestellen: Kilianstraße, Kirchenplatz und Kremswiese.

Sozialtarif und kostenlose Mitgliedschaft

Auch das soziale Engagement des Vereins stand im Fokus. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei, die EEG arbeitet ohne Gewinnabsicht – alle Vorteile kommen den Mitgliedern zugute. Seit April 2026 gibt es für Haushalte, die vom ORF-Beitrag befreit sind, einen eigenen Sozialtarif. Bei Energiestammtischen gibt der Verein sein Wissen an die Menschen weiter.

Quelle: https://www.wartberg.at/EEG_Schnell_laden_sanft_fuers_Netz

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