Landesrechnungshof im Burgenland seit 20 Jahren aktiv

Der burgenländische Landesrechnungshof besteht seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die Einrichtung des unabhängigen Kontrollorgans erfolgte im Jahr 2000 mit dem Einzug der Grünen in den Landtag.
Der Landesrechnungshof im Burgenland wurde im Jahr 2000 eingerichtet. Die Schaffung des unabhängigen Kontrollorgans war eine langjährige Forderung der Grünen, die in jenem Jahr erstmals in den Burgenländischen Landtag einzogen. Seither fungiert die Einrichtung als wichtiges Kontrollorgan des Landtags.
Aufgaben und Prüfbereiche
Die Hauptaufgabe des Landesrechnungshofs besteht darin, den Umgang mit öffentlichen Geldern zu überprüfen. Dabei wird kontrolliert, ob Mittel korrekt, zweckmäßig, wirtschaftlich und sparsam verwendet werden. Zu den prüfbaren Bereichen zählen das Land selbst, Gemeinden sowie Landesgesellschaften.
Die Kontrollfunktion ist besonders relevant, weil nicht alle Bereiche der Landesverwaltung durch parlamentarische Anfragen direkt überprüft werden können. Der Rechnungshof kann detaillierte Prüfungen durchführen, Unterlagen einsehen und Empfehlungen abgeben. Landtagsklubs haben zudem die Möglichkeit, einmal pro Jahr eine Prüfung zu beantragen.
Transparenz und demokratische Kontrolle
Als Gegengewicht zur Landesregierung schafft der Landesrechnungshof Transparenz, deckt mögliche Probleme auf und zeigt Verbesserungspotenziale. Die Kontrolle öffentlicher Gelder wird als wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Demokratie betrachtet, da es sich dabei um Steuermittel der Bürgerinnen und Bürger handelt.
Ziel der Kontrolltätigkeit ist es, die Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen sicherzustellen und einen verantwortungsvollen Einsatz öffentlicher Mittel zu gewährleisten.
Quelle: https://burgenland.gruene.at/news/grunes-wissen-rechnungshof
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