Landjugend Kärnten: 29 Ortsgruppen setzen Projekte um

Pia ProdingerPia Prodinger
Make a Wish Austria: Vier Personen halten zwei Schecks über je 2000 Euro in Wieting
© kaernten.landjugend.at

Die Landjugend Kärnten hat heuer mit 29 Ortsgruppen gemeinnützige Projekte in ihren Gemeinden realisiert. Von Umweltschutz über soziale Initiativen bis zur Dorfgestaltung reichte die Bandbreite der Aktivitäten im Rahmen von „Tat.Ort Jugend“.

„Tat.Ort Jugend“ ist die österreichweite Dachmarke für Projektarbeit in der Landjugend. Unter diesem Namen verwirklichen Orts- und Bezirksgruppen gemeinnützige Vorhaben und tragen so zur Entwicklung ihrer Heimatregionen bei. Die Projekte umfassen Bereiche wie Umweltschutz, soziale Aktivitäten und die Gestaltung des Dorflebens.

Vielfältige Projektpalette

Die Aktivitäten der Kärntner Ortsgruppen reichten heuer von der Arbeit mit Kindern bis zu Bau- und Renovierungsvorhaben. Die Landjugend Pisweg verarbeitete mit Kindern regionale Lebensmittel, während die Landjugend Fellach den Treffpunkt am Dorfplatz erneuerte. In Eberstein wurde das Vereinshaus saniert, in Treffen ein Insektenhotel gebaut.

Weitere Projekte umfassten eine Muttertagsfeier mit dem Kindergarten in Granitztal, die Vermittlung der Sage „Die steinernen Linsen von Guttaring“ durch die Landjugend Guttaring sowie eine Kräuterwanderung mit Spendenaktion in Zedlitzdorf. Die Landjugend Metnitz baute eine Spielhütte, in Pölling wurde der Spielplatz der Gemeinde St. Andrä erneuert.

In Köstenberg entstand ein Rastplatz am Sternberg, die Landjugend Moosburg organisierte einen gemeinsamen Tag mit dem Altersheim Tigring. Eine Drachenhöhle für den Energie Erlebnisweg wurde in Trebesing errichtet, in Maria Rojach das Tennisvereinsgelände aufgewertet.

Die Landjugend Dellach/Drau erneuerte Wanderwegmarkierungen, in Magdalensberg wurde Kindern Wissen über Bienen vermittelt. Die Vereinshalle in Meiselding wurde renoviert, in Frauenstein waldpädagogische Erlebnistage mit Kindern durchgeführt. Ein neues Gipfelkreuz am Klomnock wurde von der Landjugend Bad Kleinkirchheim gebaut und montiert.

Weitere Aktivitäten umfassten einen Waldnachmittag mit Kindern in Bad St. Leonhard, Veranstaltungen zu allen Schwerpunkten der Landjugend durch den Bezirk Villach sowie den Bau eines mobilen Thekenhängers im Krappfeld. In Brückl wurde ein Bienenstock aufgestellt, in Ebene Reichenau Kindern Wissen über Landwirtschaft vermittelt. Die Landjugend Eitweg brachte Schülern die Landjugend näher.

Auszeichnung der besten Projekte

Am 7. September fand im Bildungshaus Schloss Krastowitz die Abschlussveranstaltung statt. Der Landesvorstand bewertete die Projekte nach strengen Kriterien. Die fünf besten Projekte werden Kärnten beim Bundesprojektwettbewerb „BestOf“ am 21. November in Wien vertreten.

Den ersten Platz belegte die Landjugend Wieting mit „Wenn Wünsche gewinnen - Kicken für den guten Zweck“. Sie organisierte ein Kleinfeld-Fußballturnier und spendete den Reinerlös an Make-A-Wish Austria.

Platz zwei ging an die Landjugend Preitenegg für „Schule im Wald - zwischen Wurzeln und Wissen“, den Bau eines Waldklassenzimmers. Die Landjugend Himmelberg erreichte mit „Himmelberg bewegt - Körper und Geist belebt“, einer gesundheitsfördernden Kursreihe für die Gemeinde, den dritten Platz.

Auf Platz vier landete die Landjugend Straßburg mit der Gartengestaltung der Kindergruppe Straßburg. Den fünften Platz sicherte sich die Landjugend St. Urban mit „Sport verbindet Generationen - St. Urban bewegt sich“, der Organisation eines Gemeindewandertages, Tanznachmittages und sportlichen Schulfestes.

Quelle: https://kaernten.landjugend.at/artikel/tatort-jugend-1

Worüber spricht Klagenfurt morgen?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.