LASK unterliegt AEK Athen in der Champions League

Mona HopfingerMona Hopfinger
Fußballer im roten Trikot dribbelt mit Ball, Spieler im schwarz-gelben Trikot verfolgt
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Die Linzer kassierten bei ihrer Premiere in der Königsklasse eine 0:1-Niederlage in Griechenland. Ein Freistoßtor von Razvan Marin in der 21. Minute besiegelte die knappe Auswärtsniederlage der Athletiker.

Der LASK musste sich bei seinem ersten Auftritt in der UEFA Champions League geschlagen geben. In Athen verloren die Linzer gegen AEK mit 0:1. Razvan Marin erzielte das entscheidende Tor per Freistoß.

Bereits in der dritten Minute hatten die Gastgeber die erste Möglichkeit. Luka Jovic versuchte es mit dem Außenrist, doch Lukas Jungwirth klärte per Kopf. Die erste Gelegenheit für die Athletiker folgte in der neunten Minute, als Moses Usor knapp am Tor vorbeischoss.

Die Partie entwickelte sich ausgeglichen. Während die Linzer auf eine solide Abwehr setzten, hatten die Griechen etwas mehr Ballbesitz. In der 21. Minute fiel die Entscheidung: Nach einem Foul außerhalb des Strafraums verwandelte Marin den fälligen Freistoß unhaltbar ins rechte Kreuzeck.

Kurz darauf hatte Usor eine Chance, überhob aber Gegner und Tor. In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde es nochmals hektisch. Marin lief allein auf Jungwirth zu, wurde aber rechtzeitig gestoppt. Ein Freistoß der Athener verfehlte knapp das Ziel. Im Gegenzug scheiterte Lang aus sieben Metern am Torhüter.

Chancen auf beiden Seiten

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Linzer aktiver. Ljubicic schoss in der 47. Minute über das Tor. Zwei Minuten später ergab sich die beste Ausgleichschance: Sascha Horvath lief allein aufs Tor zu und zielte aufs kurze Eck, doch Brignoli parierte mit dem Fuß.

In der 56. Minute hatte AEK eine gute Gelegenheit. Jovic lief allein auf Jungwirth zu, wurde aber gestört. Sein Mitspieler wartete zu lange mit dem Abschluss, sodass der Ball geblockt werden konnte.

In der 64. Minute hatten die Linzer Glück: Ein Kopfballtor von Jovic nach Flanke von Majer zählte nicht, da der Neuzugang knapp im Abseits stand. Der VAR bestätigte die Entscheidung.

Kein Happy End in der Nachspielzeit

In der Schlussphase wurden beide Mannschaften wieder gefährlicher. Marin setzte einen Freistoß aus 20 Metern in die Mauer. In der 88. Minute hatte Zini nach einem Konter die Chance zur Entscheidung, zögerte aber zu lange.

In der Nachspielzeit bot sich Sasa Kalajdzic noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Horvath behinderten sich Brignoli und ein Verteidiger gegenseitig, doch Kalajdzic köpfte knapp über das Tor.

„Wir haben das Spiel durch Kleinigkeiten verloren. AEK ist eine gute Mannschaft, die viel internationale Erfahrung hat. Sie haben es abgebrüht gemacht. Dass uns die Erfahrung auf diesem Niveau noch fehlt, hat man heute gemerkt, auch wenn die Mannschaft bis zum Schluss alles versucht hat“, sagte Cheftrainer Didi Kühbauer.

Quelle: https://www.lask.at/de/m/news/ucl-aek-ask

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