LASK verliert Play-off-Hinspiel gegen Celtic 0:3

Der LASK kassiert im Hinspiel des Champions-League-Play-offs eine 0:3-Niederlage gegen Celtic Glasgow. Die Linzer zeigen sich über weite Strecken couragiert, scheitern aber an mangelnder Effizienz und der Kaltschnäuzigkeit der Schotten.
Im Celtic Park unterlagen die Athletiker am Donnerstagabend mit 0:3 (0:2). Trotz eines engagierten Auftritts nutzten die Schotten die wenigen Fehler der Linzer eiskalt aus, während der LASK im Abschluss das nötige Glück vermissen ließ.
Beinahe der perfekte Start – bereits in der ersten Minute hätte Moses Usor nach einem langen Ball von Andrade traumhaft getroffen, doch der Treffer zählte wegen Abseits nicht. Nur zwei Minuten später scheiterte Adeniran frei vor dem Tor, auch er war aus abseitsverdächtiger Position gestartet. Lukas Jungwirth im LASK-Tor musste in der achten Minute erstmals eingreifen.
Nach der hektischen Anfangsphase beruhigte sich die Partie. Celtic Glasgow hatte deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen die gut organisierte Linzer Defensive aber keine zündende Idee. Die Athletiker kamen ihrerseits zu zwei Abschlüssen, die Sinisalo im Celtic-Tor sicher hielt.
Zwei Traumtore bringen Celtic in Führung
Auf zehn ereignisarme Minuten folgten zehn bittere aus LASK-Sicht. Nach einer Flanke von links misslang der Klärungsversuch, der Ball landete vor den Füßen von Nygren, der aus etwa 16 Metern zentral direkt abzog und traumhaft in den Winkel traf (26.). Wenige Minuten später köpfte Adeniran zum vermeintlichen Ausgleich ein, stand dabei jedoch einen Schritt im Abseits (33.). In der 38. Minute patzte der LASK im Spielaufbau, Duran zog ähnlich wie zuvor Nygren direkt ab und erhöhte auf 2:0.
Die zweite Halbzeit begann mit zehn Minuten offenem Schlagabtausch, ohne dass sich eine Mannschaft eine klare Torchance erarbeiten konnte. In der 56. Minute hatte der LASK Glück, als ein abgefälschter Schuss an die Stange ging. Wenige Minuten später war Usor glücklos, nachdem er sich im Strafraum mit schönem Haken durchgesetzt hatte, parierte der Glasgower Torhüter stark (62.).
Duran macht den Deckel drauf
In der 67. Minute fiel die Entscheidung. Nach einem schön aufgebauten Angriff entwischte Duran der Linzer Hintermannschaft, wurde mustergültig bedient und schloss innerhalb des Strafraums platziert ins linke obere Eck ab – 3:0 für Celtic.
Danach war das Spiel entschieden, wenngleich sich der LASK nicht aufgab und beständig nach vorn spielte. Keine der beiden Mannschaften kam danach noch zu einer klaren Torchance. Bei den Athletikern fehlte entweder die letzte Präzision, oder ein schottisches Bein war dazwischen. Celtic verwaltete das Ergebnis abgebrüht, spielte seine Angriffe aber nicht klar genug aus.
Gelbe Karte sah Jörgensen. Der LASK spielte mit: Jungwirth – Andrade, Tornich, Mbuyamba – Bello, Horvath (K), Ljubicic, Jörgensen – Usor (74. Lang), Adeniran, Danek (65. Schöpf).
Kühbauer: „Aufgrund von Kleinigkeiten verloren“
„Es war ein sehr komisches Spiel. Vom Resultat her haben wir 3:0 verloren, aber grundsätzlich war es fast unmöglich, hier kein Tor zu erzielen beziehungsweise drei zu bekommen. Ich denke, wir haben das Spiel aufgrund von Kleinigkeiten unsererseits verloren. Zwei unglaublich gute Schüsse haben uns in Rückstand gebracht. Die Jungs haben sich viele Möglichkeiten erarbeitet, aber keine Effizienz gezeigt. Das hat Celtic heute gemacht und dadurch konnten sie das Spiel 3:0 für sich entscheiden. Es ist schade“
sagte Cheftrainer Didi Kühbauer nach der Partie.
Das Rückspiel um den Einzug in die Champions-League-Ligaphase findet am kommenden Dienstag, 25. August, in Linz statt.
Quelle: https://www.lask.at/de/m/news/lask-verliert-play-off-hinspiel-in-glasgow
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