LASK verliert Spitzenspiel gegen Rapid mit 0:2

Mona HopfingerMona Hopfinger
Fußballer in weiß-schwarzen Trikots und ein Spieler in blauem Dress bilden einen Kreis auf dem Rasen.
© GEPA

Der LASK hat im Heimspiel vor ausverkaufter Raiffeisen Arena gegen Rapid Wien eine 0:2-Niederlage kassiert. Die Linzer verpassten damit den Sprung an die Tabellenspitze. Beide Tore der Wiener fielen in der zweiten Halbzeit.

Der erhoffte Sprung an die Tabellenspitze ist dem LASK nicht gelungen. Vor ausverkauftem Haus unterlagen die Athletiker Rapid Wien in der Raiffeisen Arena mit 0:2. Die Partie blieb bis zur Pause torlos, ehe die Gäste aus der Bundeshauptstadt in der zweiten Hälfte zweimal zuschlugen.

Rapid trifft die Latte, LASK-Tor zählt nicht

Die Linzer versuchten von Beginn an, das Spiel zu gestalten. Eine frühe Ecke und eine Flanke in den Strafraum blieben jedoch ohne Ertrag. In der achten Minute hatte Kara die erste Großchance der Partie: Nach einem Chipball aus dem Mittelfeld nahm der Rapid-Spieler das Leder direkt, doch der Ball klatschte an die Latte. Jungwirth im Linzer Tor wäre machtlos gewesen.

In der Folge hatten die Wiener leichte Vorteile. Die LASK-Defensive blockte mehrere Schüsse, einen zentral angetragenen Versuch entschärfte Jungwirth sicher. Kurz vor der Pause sorgte eine strittige Szene für Aufregung: Jörgensen flankte nach langem Ball per Direktabnahme auf Kalajdzic, der einnetzte. Der Jubel währte nur kurz – der VAR griff ein und nahm das Tor wegen einer knappen Abseitsstellung Jörgensens zurück. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verhinderte Jungwirth mit einer starken Parade den Rückstand.

Kara und Mbuyi entscheiden die Partie

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams zunächst. Bello, der kurz zuvor nach einer Behandlung zurückgekehrt war, konnte eine flache Flanke nicht verhindern. Kara war von der LASK-Hintermannschaft nicht gedeckt worden und verwertete aus wenigen Metern zum 1:0 für Rapid.

Die Linzer versuchten danach, den Ausgleich zu erzwingen, doch die Wiener standen defensiv kompakt. Die beste Möglichkeit der Hausherren vergab der LASK rund 20 Minuten vor Schluss, als ein Schuss nach guter Flanke knapp über die Querlatte ging. In der 82. Minute machte Mbuyi wenige Sekunden nach seiner Einwechslung mit dem 2:0 alles klar. Erneut kam eine Flanke in den Strafraum, die der Joker verwertete. Auch hier prüfte der VAR eine mögliche Abseitsstellung, bestätigte diese aber nicht.

Kühbauer: „Nicht die nötige Energie“

LASK-Cheftrainer Didi Kühbauer zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: „Wir haben in der ersten Hälfte nicht die nötige Energie aufs Feld gebracht und unsere Angriffe nicht ideal ausgespielt. In der zweiten Hälfte waren wir näher dran, haben aber zu einem unglücklichen Zeitpunkt das erste Gegentor kassiert. Insgesamt haben wir heute nicht das auf den Platz gebracht, was es benötigt, um in so einem Spiel erfolgreich sein zu können.“

Bogarde sah im Laufe der Partie die Gelbe Karte. Kühbauer nahm im Spielverlauf mehrere Wechsel vor: Dibango und Usor kamen in der 61. Minute, Schöpf und Adeniran in der 73. Minute sowie Flecker in der 87. Minute.

Quelle: https://www.lask.at/de/m/news/niederlage-im-spitzenspiel

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