LASK zittert sich nach 5:4 ins Cup-Viertelfinale

Mona HopfingerMona Hopfinger
Fußballspieler des SK Sturm Graz im Zweikampf gegen einen Spieler des TSV Hartberg
© GEPA

Der LASK hat sich in einem dramatischen Cupfight gegen Ried ins Viertelfinale des ÖFB-Cups gekämpft.

Vor 13.901 Zuschauern in der Raiffeisen Arena schien der Traum von der Titelverteidigung bereits geplatzt. Doch die Athletiker zeigten eine beeindruckende Aufholjagd und stehen nun im Viertelfinale.

Die Linzer dominierten zunächst das Geschehen. Lang scheiterte früh mit einem Freistoß an der Mauer, weitere Chancen nach Standards blieben ungenutzt. Ried stand tief und lauerte auf Konter. In der 37. Minute schlug der Zweitligist zu: Nach schnellem Spiel über links vollendete Maart zum 0:1.

Rieder Doppelschlag schockt den LASK

Nach Wiederanpfiff wurde es noch bitterer für die Hausherren. Thelin erhöhte per Konter auf 0:2 (47.). Die Antwort folgte prompt: Tornich köpfte nach Flanke von Jörgensen zum 1:2 ein (51.).

Trotz Druckphase vergab der LASK beste Möglichkeiten. Ljubicic verfehlte per Kopf knapp (68.), Usor aus fünf Metern ebenfalls (70.). Ried nutzte die mangelnde Effizienz eiskalt: Erneut war es Maart, der nach Konter auf 1:3 stellte (76.).

Spektakuläre Aufholjagd in der Schlussphase

Die Linzer warfen nun alles nach vorne. Nach einer Ecke prallte der Ball von der Latte zu Ljubicic, der auf 2:3 verkürzte (84.). Als niemand mehr daran glaubte, jagte Xavier Mbuyamba das Leder aus 20 Metern zum 3:3 ins Netz (90. + 3). Die Arena bebte.

In der Verlängerung bestimmten die Athletiker das Geschehen. Usor und Danek vergaben weitere Chancen, Jungwirth rettete gegen einen gefährlichen Rieder Konter (105. + 1).

Dann die Erlösung: Moses Usor brachte den LASK erstmals in Führung (111.). Samuel Adeniran machte mit dem 5:3 alles klar (119.). Pomers Treffer zum 5:4 in der Nachspielzeit (120. + 2) kam zu spät.

„Wir haben nie aufgegeben. Es war ein Sieg der Leidenschaft, ein Sieg der Arbeit. Wir hätten es uns mit mehr Effizienz leichter machen können“, sagte Cheftrainer Didi Kühbauer.

Gelbe Karten gab es für Kühbauer (Trainer), Adeniran, Usor, Danek und Flecker. Co-Trainer Nastl sah die Rote Karte.

Quelle: https://www.lask.at/de/m/news/sb-cup-ask-svr

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