Leibnitz setzt Zeichen für Menschen mit Demenz

Die Stadtgemeinde Leibnitz hat zum fünften Mal den „Langen Tag der Demenz“ veranstaltet. Mit Vorträgen, Führungen und einem Selbsterfahrungsparcours sollten Berührungsängste abgebaut werden.
Die Stadtgemeinde Leibnitz hat heuer bereits zum fünften Mal eine umfangreiche Veranstaltungsreihe zum Thema Demenz organisiert. Unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ standen Information, Begegnung und der Abbau von Berührungsängsten im Zentrum.
Das Programm bot unterschiedliche Zugänge zur Lebenswelt von Menschen mit Demenz. Bertram Pollhammer hielt einen Vortrag zum Thema „Demenz vs. Altersvergesslichkeit“. Ein Selbsterfahrungsparcours von Salz ermöglichte den Besuchern, die Perspektive von Betroffenen nachzuvollziehen. Zudem gab es eine demenzsensible Führung durch das Tempelmuseum Frauenberg.
Bei einem Erinnerungsspaziergang durch Leibnitz konnten Teilnehmer gemeinsam Erinnerungen wachrufen und einen neuen Blick auf die Stadt entwickeln.
Unterstützungsangebote für Betroffene
Die Stadtgemeinde nutzte die Veranstaltung auch, um auf vorhandene Hilfsstrukturen hinzuweisen. Die städtische Sozial-Info fungiert das ganze Jahr über als Anlaufstelle für Betroffene und deren Angehörige. Ein regionales Netzwerk mit 27 Partnern vermittelt Austauschmöglichkeiten und stundenweise Begleitung für Menschen mit Demenz. Die Stadtbibliothek & Ludothek Leibnitz stellt außerdem Fachliteratur und Spiele zum Thema zur Verfügung.
„Eine demenzsensible Stadt entsteht dort, wo Menschen informiert sind, einander mit Verständnis begegnen und Betroffene weiterhin selbstverständlich Teil unserer Gemeinschaft bleiben“, erklärte Robert Konrad von der Stadtentwicklung.
Quelle: https://newsroom.leibnitz.at/langer-tag-der-demenz-ein-lautes-zeichen-fuer-verstaendnis-und-teilhabe
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