Leitner verpasst WM-Medaille im Kajak-Einer

Pia ProdingerPia Prodinger
Kajak-Team holt Bronze bei WM Oklahoma City mit Medaille und Stoppuhr
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Kärntner Mario Leitner ist bei der Kanu-Weltmeisterschaft in Oklahoma City im Kajak-Einer-Finale auf Rang sieben gelandet. Auf das Podest fehlten ihm knapp zweieinhalb Sekunden, Gold sicherte sich der Tscheche Jakub Krejci.

Mario Leitner blieb am Donnerstag im Finale des Kajak-Einer-Bewerbs eine Medaille verwehrt. Der Kärntner beendete das Rennen bei der Weltmeisterschaft in Oklahoma City auf dem siebenten Platz. Als einziger österreichischer Starter im Bewerb hatte er sich als Achter des Halbfinales für den Endlauf qualifiziert. Der Sieg ging an Jakub Krejci aus Tschechien, auf einen Podestplatz fehlten Leitner knapp zweieinhalb Sekunden.

Team-Bronze am Dienstag

Bereits am Dienstag hatte Leitner gemeinsam mit Felix Oschmautz und Junioren-Europameister Max Steinbrenner überraschend Bronze im Teambewerb geholt. Chefcoach Helmut Oblinger hatte nach der frühen Fahrt seines Trios bereits mit einer Medaille gerechnet. „Ich habe da schon mit einer Medaille geliebäugelt“, sagte er der APA. Er habe die Sportler sofort ins Hotel zurückgeschickt, weil sie keine Trainingsanzüge dabeigehabt hätten, damit sie rechtzeitig zur Siegerehrung zurück seien, falls es sich ausgehen sollte.

Ausgeklügelte Teamtaktik brachte Erfolg

Der Podestplatz sei das Ergebnis einer ausgeklügelten Teamtaktik gewesen. „Die zielte darauf ab, Maxi Platz zu schaffen, damit er eine 'Individual'-Linie fahren kann“, erklärte Oblinger. Felix habe dafür enormen Kraftaufwand betrieben. Ein bisschen Glück sei auch dabei gewesen, da vier Nationen aufgrund von Strafsekunden hinter Österreich zurückgefallen seien.

Quelle: APA

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