Lentos zeigt erste große Werkschau von Katrin Plavčak

Das Lentos Kunstmuseum Linz präsentiert mit „Painting Reality in Surreal Times“ die erste umfassende museale Ausstellung der Künstlerin Katrin Plavčak. Gezeigt werden neue und seit 2009 entstandene Arbeiten, die gesellschaftliche und politische Themen in farbenfroher Bildsprache verarbeiten, so der ORF.
Die Ausstellung vereint Werke, die eine Welt zwischen Realität, Fantasie und Absurdität eröffnen. In ihren Bildern thematisiert Katrin Plavčak unter anderem Fake News, Social Media, Krieg und Gewalt, aber auch Demokratie, Geschlechterrollen und Künstliche Intelligenz.
Die Künstlerin verknüpft eine oft humorvolle und farbenfrohe Formensprache mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Ihre Figuren und Szenen erscheinen mitunter wie aus einer fremden Welt, erzählen jedoch viel über die Gegenwart. Plavčak bietet keine fertigen Antworten an, sondern lädt zum Perspektivwechsel ein: genauer hinzuschauen, Widersprüche zu akzeptieren und scheinbar Bekanntes neu zu sehen.
Vielschichtige Bildwelten
„Plavčaks Arbeiten reagieren direkt, manchmal fast beiläufig auf das, was uns umgibt – politisch, gesellschaftlich und persönlich – und schaffen daraus vielschichtige Bildwelten, die unsere Gegenwart ebenso präzise wie eigenwillig reflektieren“, erklärte Hemma Schmutz, Direktorin des Lentos Kunstmuseum Linz und Kuratorin der Schau.
Die in Gütersloh geborene und in Zeltweg aufgewachsene Künstlerin ist heute in Wien ansässig. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde Katrin Plavčak mit dem Georg-Eisler-Preis, dem Frauen-Kunst-Preis und zuletzt dem Alfred-Klinkan-Preis ausgezeichnet. Neben der Malerei arbeitet sie auch mit Skulptur und Musik.
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