Lercher kritisiert Arbeitslosigkeit in der Steiermark

Pia ProdingerPia Prodinger
Männer in einem Lager mit Regalen und Kartons, ein Mann im Anzug spricht
© stmk.spoe.at

Der steirische SPÖ-Vorsitzende Max Lercher übt scharfe Kritik an der Entwicklung am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit bleibe auf hohem Niveau, Frauen seien überdurchschnittlich betroffen.

Max Lercher, Landesparteichef der SPÖ Steiermark, reagiert mit deutlichen Worten auf die jüngsten Zahlen vom Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit verharrt in der Steiermark auf einem hohen Stand, wobei insbesondere Frauen überdurchschnittlich stark davon betroffen sind. Die Lage verschärfe sich von Monat zu Monat, während die Landesregierung keine wirksamen Maßnahmen ergreife.

„Die blau-schwarze Landesregierung verwaltet die Krise, anstatt sie zu bekämpfen. Seit Monaten steigen die Arbeitslosenzahlen, Frauen trifft diese Entwicklung besonders hart. Wer trotz dieser alarmierenden Entwicklung tatenlos bleibt, lässt tausende Steirerinnen und Steirer und ihre Familien im Stich“, so Lercher in seiner Kritik.

Frauenbranchen besonders betroffen

Besonders alarmierend sei laut dem SPÖ-Chef, dass die Arbeitslosigkeit vor allem in typischen Frauenbranchen deutlich gestiegen sei. Dazu zählen Handel, Büro, Reinigung und Gesundheit. Zudem nehme auch die Langzeitarbeitslosigkeit massiv zu. Diese Entwicklung sei kein vorübergehendes Phänomen mehr, sondern zeige das Fehlen einer wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Strategie der Landesregierung.

Forderung nach aktiver Arbeitsmarktpolitik

Statt Ankündigungen und parteipolitischer Inszenierungen benötige die Steiermark eine aktive Arbeitsmarkt- und Standortpolitik, fordert Lercher. Die steirische Sozialdemokratie verlangt gezielte Investitionen in Beschäftigung, Qualifizierung und den Wirtschaftsstandort sowie wirksame Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Nur so könne verhindert werden, dass immer mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit oder Langzeitarbeitslosigkeit abgleiten.

„Die Landesregierung muss endlich aufhören, Probleme auszusitzen. Wer Verantwortung trägt, muss handeln – insbesondere dann, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer stärker unter Druck kommen. Die Steiermark braucht eine Regierung, die Arbeitsplätze sichert, statt die steigende Arbeitslosigkeit achselzuckend zur Kenntnis zu nehmen“, betont Lercher abschließend.

Quelle: https://stmk.spoe.at/arbeitsmarktkrise-haelt-an-landesregierung-bleibt-weiter-untaetig

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