Lettische Delegation besucht Energiegemeinschaft in Schwechat

Ende Oktober informierte sich eine Delegation aus Lettland im Brauhaus Schwechat über die praktische Umsetzung von Energiegemeinschaften. Gemeinderat Simon Jahn präsentierte das lokale Modell SWEG, das seit heuer in Betrieb ist.
Die Energie Zukunft Niederösterreich (EZN) hatte den Besuch organisiert. Bürgermeisterin Karin Baier empfing die Gäste und betonte die Bedeutung des internationalen Austauschs.
Wie die SWEG funktioniert
Im Zentrum stand die Frage, wie eine Energiegemeinschaft konkret arbeitet und welche Vorteile sie den Mitgliedern bietet. Gemeinderat Simon Jahn erläuterte das Schwechater Modell und warb zugleich um weitere Teilnehmer aus der Stadt und den Katastralgemeinden.
„Wir suchen weiterhin Abnehmer:innen für unseren selbst erzeugten PV-Strom“, so Jahn. Die Einspeisung werde mit 8 Cent netto vergütet, der Bezug koste 10 Cent netto. Bestehende Verträge der Bürger blieben unverändert. Sobald die Anlagen Strom liefern, könnten Teilnehmer lokal erzeugte Energie zu einem stabilen Preis nutzen.
Erfahrungen weitergeben
Baier zeigte sich erfreut über das Interesse der lettischen Gäste. „Dass die SWEG seit diesem Jahr läuft, ist ein wichtiger Schritt“, sagte die Bürgermeisterin. Persönlicher Austausch sei besonders wertvoll, weil man voneinander lernen könne.
Die Delegation erhielt Einblick in die Praxis der Schwechater Energiegemeinschaft. Zugleich nutzte die Stadt die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen und unterschiedliche Ansätze zu diskutieren.
Quelle: https://www.schwechat.gv.at/SWEG_im_internationalen_Austausch
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