Linz gestaltet Donauufer in Urfahr neu

Die Stadt Linz plant eine umfassende Neugestaltung des Donauufers im Bereich des Jahrmarktgeländes in Urfahr. Sitzstufen am Wasser, eine Aussichtsplattform und ein Ruhebereich sollen entstehen, so der ORF.
Das Neugestaltungskonzept umfasst drei zentrale Elemente: Direkt am Wasser werden Sitzstufen errichtet, eine Aussichtsplattform bietet künftig Ausblick auf die Donau, und ein geschützter Ruhebereich lädt zum Verweilen ein. Farbige Markierungen sollen die drei Zonen optisch verbinden und die Orientierung für Besucherinnen und Besucher verbessern.
Aufwertung des Lebensraums Donau
Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) betont die Bedeutung der Donau für Linz. „Die Donau bestimmt das Stadtbild von Linz und gehört zu den wichtigsten Lebensräumen unserer Stadt“, wird er zitiert. Die neue Uferkante schaffe einen Ort, an dem Menschen gerne Zeit verbringen und einander begegnen könnten.
Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) bezeichnet die Umgestaltung als wichtigen Schritt zur Aufwertung des Areals. Parallel dazu müsse das Jahrmarktgelände weiterentwickelt und stärker begrünt werden. Das Ziel sei eine langfristig bessere Nutzbarkeit – sowohl für Anrainerinnen und Anrainer als auch für den Urfahrmarkt.
Bestehende Infrastruktur bleibt erhalten
Der vorhandene Blocksteinwurf am Ufer wird nicht verändert. Auch der Treppelweg, der Fahrradstreifen, die Schiffsanlegestellen und die Einrichtungen für die Schifffahrt bleiben bestehen. Ergänzt wird die Infrastruktur durch zusätzliche Sitzmöglichkeiten, Trinkbrunnen, Fahrradständer und verbesserte Zugänge zu den Anlegestellen.
13 großkronige Bäume für mehr Schatten
Für mehr Grün und Beschattung werden 13 großkronige Bäume gepflanzt, darunter Platanen, Grauerlen und Silberweiden. Die ausgewählten Arten sind für Uferbereiche geeignet – einige haben sich an der Donau bereits bewährt.
Die Stadt legt besonderen Wert auf den Schutz der bestehenden Bäume. Im Vorfeld der Arbeiten erfolgt eine Überprüfung der Wurzelbereiche. Fundamente und Bauteile sollen so platziert werden, dass die Wurzeln der Bäume dabei nicht zu Schaden kommen.