Linz und Vilnius starten Kooperation in Krebsforschung

Das Kepler Universitätsklinikum und das Vilnius University Hospital haben im September an der JKU ihr erstes wissenschaftliches Treffen zur hepatobiliären Onkologie abgehalten. Die Zusammenarbeit soll Forschung, Ausbildung und klinische Versorgung bei Leber- und Gallenwegstumoren voranbringen.
An der Johannes Kepler Universität (JKU) fand im September das erste wissenschaftliche Kooperationsmeeting zwischen dem Kepler Universitätsklinikum (KUK) und dem Vilnius University Hospital statt. Im Zentrum stand der Austausch über aktuelle Entwicklungen in der hepatobiliären Onkologie – einem Fachgebiet, das sich mit Tumoren der Leber und Gallenwege befasst.
Das Treffen markierte zugleich den Start eines wissenschaftlichen Austauschs zwischen dem baltischen und dem österreichischen Chapter der European-African Hepato-Pancreato-Biliary Association (E-AHPBA). Diskutiert wurde, wie internationale Kooperationen in Forschung, Ausbildung und klinischer Versorgung künftig ausgebaut werden können.
Moderne Behandlungsstrategien im Fokus
Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Aiste Gulla vom Vilnius University Hospital und PD Dr. Stefan Stättner von der JKU und dem KUK wurde die Bedeutung der neuen Partnerschaft betont. Auch Mag. Alexander Freischlager, Vizerektor der JKU, sowie PD Dr. Karl-Heinz Stadlbauer, Medizinischer Direktor des Kepler Universitätsklinikums, richteten Grußworte an die Teilnehmer.
Der wissenschaftliche Teil widmete sich aktuellen Fragestellungen aus der hepatobiliären Onkologie. In mehreren Fachvorträgen wurden moderne Behandlungsstrategien beim hepatozellulären Karzinom (HCC) sowie innovative chirurgische Ansätze bei hepatobiliären Malignomen präsentiert. Auch aktuelle und zukünftige systemische Therapien beim Cholangiokarzinom standen auf dem Programm.
Weitere Beiträge befassten sich mit den Behandlungsergebnissen bei gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NETs). Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung grenzüberschreitender Netzwerke für den wissenschaftlichen Fortschritt und den Austausch von Expertise.
Ausblick auf weitere Zusammenarbeit
In der abschließenden Zusammenfassung blickten Prof. Dr. Aiste Gulla und PD Dr. Stefan Stättner auf die zentralen Themen des Treffens zurück. Dabei richteten sie den Blick auf die weiteren Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitätskliniken.
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