Liveticker wird in 3. und 4. Liga Pflicht

Pia ProdingerPia Prodinger
Fußballspiel mit Handy und Bier im Stadion, KFV-Logo auf Becher
© kfv-fussball.at

Ab der Saison 2026/27 müssen alle Heimspiele der Herrenmannschaften in der dritten und vierten Leistungsstufe mit einem Liveticker begleitet werden. Die Neuerung soll das Stadionerlebnis verbessern und den Vereinen administrative Arbeit abnehmen.

Die neue Regelung macht das Livetickern bei Heimspielen der Herrenmannschaften in der 3. und 4. Leistungsstufe ab der kommenden Saison zur Pflicht. Doch auch Klubs, die nicht unter die Verpflichtung fallen, können von einem professionell geführten Ticker profitieren.

Mehrwert für Stadionbesucher und Vereine

Ein Liveticker liefert den Zuschauern im Stadion aktuelle Informationen aus Parallelspielen und sorgt so für zusätzliche Spannung. Gleichzeitig wird die Erstellung des Online-Spielberichts erleichtert, da die erfassten Ereignisse direkt übernommen werden können.

Vereine profitieren von einem verbesserten Service für ihre Zuschauer, einer stärkeren Bindung zu Fans und Sponsoren sowie einem moderneren Vereinsauftritt. Der Stadionsprecher des Heimvereins informiert dabei über Spielereignisse und wichtige Entwicklungen aus anderen Partien.

Attraktiveres Stadionerlebnis

Fans erhalten zusätzliche Informationen zu Parallelspielen, Tabellenständen oder wichtigen Ereignissen. Ergebnisse anderer Spiele können unmittelbaren Einfluss auf die eigene Mannschaft haben und sorgen für zusätzliche Emotion. Der Verein schafft über seinen offiziellen Kanal einen Mehrwert für den Stadionbesuch.

Wichtige Informationen werden direkt im Stadion kommuniziert, ohne dass Zuschauer ständig aufs Smartphone schauen müssen. Parallelspiele und Tabellenentwicklungen können gemeinsam erlebt werden und erhöhen Spannung sowie Gemeinschaftsgefühl.

Stadionsprecher als ideale Lösung

Als tickernde Person eignet sich besonders der Stadionsprecher. Während geeigneter Spielunterbrechungen oder in der Halbzeit kann er die Zuschauer über relevante Ereignisse aus Parallelspielen informieren. Die erforderlichen Informationen können über die ÖFB-App, die Vereinshomepage oder die Verbandswebsite bezogen werden.

Kommuniziert werden insbesondere Tore, Karten, Wechsel, Halbzeit- und Endstände sowie tabellenrelevante Ereignisse. Wichtig dabei: Das laufende Spiel darf durch die Durchsagen nicht beeinträchtigt werden.

Erfolgsfaktoren und Anreize

Für einen gelungenen Liveticker sollten die Durchsagen kurz und verständlich, sachlich, zeitlich passend sowie auf die eigene Liga beziehungsweise relevante Parallelspiele beschränkt sein.

Vereine, die ihre Heimspiele regelmäßig live tickern, profitieren von attraktiven Anreizen. Dazu zählt unter bestimmten Voraussetzungen die kostenlose Nutzung der Vereinswidgets des Fußball Online Systems. Klubs, die alle Heimspiele live tickern, erhalten die Vereinswidgets kostenlos – ein Wert von 250 Euro.

Zu den Widgets zählen unter anderem Liveticker, Spielplan, Tabelle, Kader und Spielvorschau. Eine Anleitung zum Liveticker steht auf der Website des Kärntner Fußballverbands zur Verfügung.

Quelle: https://kfv-fussball.at/kfv/News/Mehr-Service-durch-den-Liveticker

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