LKH Graz: Neue Radiologie um 173 Millionen Euro eröffnet

Am LKH Graz wurde die neue Universitätsklinik für Radiologie eröffnet. Nach vierjähriger Bauzeit stehen nun modernste Untersuchungsgeräte zur Verfügung, so der ORF.
Die neue Universitätsklinik für Radiologie am LKH Graz ist fertiggestellt. Seit 2022 wurde an dem Gebäude gearbeitet, die Investitionssumme beträgt 173 Millionen Euro. Ein Großteil des Budgets floss in hochmoderne Untersuchungsgeräte.
Modernste Geräte für präzisere Diagnosen
Michael Fuchsjäger, Vorstand der Klinik, hebt die technische Ausstattung hervor: Zum Einsatz kommt unter anderem ein Photon-Counting CT, das mit geringer Strahlung, hoher Auflösung und kurzer Untersuchungszeit arbeitet. Zudem verfügt die Radiologie über Hochfeld-MRT-Geräte mit besonders starken Magnetfeldern, die eine außergewöhnliche Untersuchungsqualität ermöglichen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies schnellere und noch präzisere Diagnosen.
Die Radiologie ist für alle Arten von Erkrankungen konzipiert. Fuchsjäger betont, dass die Radiologie meist am Anfang der medizinischen Behandlung steht. Deshalb sei es wichtig, dass sich Patientinnen und Patienten in der Einrichtung wohlfühlen.
Helle Architektur und internationale Bedeutung
Bei der Gestaltung wurde auf eine helle und angenehme Architektur geachtet. Auch das medizinische Personal soll von den neuen Möglichkeiten profitieren.
Gerhard Stark, Vorstandsvorsitzender der KAGES, sieht die neue Klinik als Meilenstein: Es sei ein großer Moment für Graz und Österreich, da man mittlerweile die größte Radiologie im europäischen Raum habe. In wenigen Tagen nimmt die neue Radiologie den Vollbetrieb auf.
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