LKH Weiz: 2.500 Operationen im ersten Jahr

Die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie am LKH Weiz hat im ersten Jahr seit ihrer Umstrukturierung 2.500 Eingriffe durchgeführt. Die Neuausrichtung führe zu mehr Operationen und kürzeren Wartezeiten, so die KAGes.
Seit dem 1. August 2025 arbeitet das LKH Weiz mit einer neu ausgerichteten Abteilung für Orthopädie und Traumatologie, die im Verbund mit dem LKH Graz geführt wird. Die frühere chirurgische Abteilung wurde dafür umgewandelt.
Die Bilanz nach einem Jahr fällt positiv aus: Die Zahl der Operationen ist gestiegen, die Wartezeiten sind gesunken. Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) zeigt sich überzeugt, dass sich die Neuausrichtung bewährt habe. Vor allem Patientinnen und Patienten aus der Oststeiermark und dem Großraum Graz würden davon profitieren, teilte die KAGes am Montag mit.
Hohe Auslastung der OP-Säle
Die Abteilung verfügt über zwei Operationssäle, die zu 92 Prozent ausgelastet sind. Im ersten Jahr wurden insgesamt 2.500 Operationen durchgeführt. Darunter waren 750 Implantationen von Hüft-, Knie- und Schulterprothesen sowie sportorthopädische Eingriffe und gelenkserhaltende Operationen.
Zusammenarbeit zwischen Weiz und Graz
Schwerstverletzte werden nach wie vor am LKH Graz versorgt. Gleichzeitig können bestimmte Akutpatienten aus Graz nach Weiz übernommen werden. Im ersten Jahr wurden 103 verletzte Patientinnen und Patienten nach Weiz gebracht – 67 davon zu einer Operation, die übrigen zur stationären Beobachtung.
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