Lkw-Projekt vermittelt Volksschülern Gefahren im Verkehr

Mathias FischerMathias Fischer
Schülergruppe mit Warnwesten und Plakaten vor einem gelben LKW in Österreich.
© WKB

In der Volksschule Purbach lernen Kinder spielerisch die Bedeutung der Transportwirtschaft kennen. Eine gemeinsame Initiative von Wirtschaftskammer und Bildungsdirektion Burgenland klärt über die Gefahren des „toten Winkels“ auf.

Die Wirtschaftskammer und die Bildungsdirektion Burgenland haben ein gemeinsames Projekt gestartet, das Volksschulkindern die Rolle der Transportwirtschaft näherbringt. Gleichzeitig werden die Gefahren des „toten Winkels“ bei Lastkraftwagen vermittelt. Das Projekt war nun in der Volksschule Purbach zu Gast.

400 Betriebe sichern Nahversorgung

Im Burgenland sind 400 Betriebe der Transportwirtschaft mit 2.700 Beschäftigten tätig. Sie versorgen die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs und sichern die Nahversorgung in der Region. Zudem beliefern sie Betriebe und arbeiten als Dienstleister für die österreichische Exportwirtschaft.

KommR Roman Eder, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer, betont: „Das heimische Transportgewerbe ist Motor für die Aufrechterhaltung der Nahversorgung, des Wirtschaftskreislaufes und wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort.“

Zwei Unterrichtsstunden mit Praxisbezug

Das Projekt ist auf zwei Unterrichtsstunden aufgebaut. In der ersten Einheit erarbeiten die Kinder gemeinsam, wie das Leben ohne Lkw aussehen würde und welche Rolle die Transportwirtschaft spielt. In der zweiten Stunde steht ein Lastkraftwagen vor der Schule bereit, den die Schülerinnen und Schüler erkunden können. Dabei wird der Effekt des „toten Winkels“ praktisch vorgeführt.

Eder beschreibt die Initiative als „spannenden, lehrreichen und unvergesslichen Tag für die Kinder“.

Quelle: https://www.wko.at/bgld/news/lkw-projekt-macht-station-in-der-volksschule-purbach

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