Lujansky-Lammer bleibt Vorsitzende des Grazer Menschenrechtsbeirats

Pia ProdingerPia Prodinger
Gruppe von Menschen posiert für ein Foto in einem prunkvollen Raum mit Holztäfelung und einem großen Teppich.
© Stadt Graz/Fischer

Der Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz hat nach der Gemeinderatswahl vom 28. Juni seine konstituierende Sitzung abgehalten. Elke Lujansky-Lammer wurde einstimmig als Vorsitzende bestätigt, Anna Majcan bleibt ihre Stellvertreterin.

Elke Lujansky-Lammer vom Institut für Frau und Familie wurde bei der ersten Sitzung des Menschenrechtsbeirats nach der Gemeinderatswahl einstimmig in ihrer Funktion als Vorsitzende bestätigt. Auch Anna Majcan vom Grazer Frauenrat erhielt als stellvertretende Vorsitzende ein einstimmiges Votum.

Im Beirat ist nun die FPÖ vertreten, die den Platz der KFG übernommen hat. Das langjährige Mitglied Karl-Heinz Herper sowie Hannes Graf schieden aus dem Gremium aus. Für Graf rückte Christian Namor, Geschäftsstellenleiter des AMS, nach. Wolfgang Wehap, der vom Amt der Bürgermeisterin entsendet wurde und demnächst in Pension geht, wird künftig von Georg Fuchs vertreten.

Bürgermeisterin Elke Kahr nahm an der Sitzung teil und würdigte die Tätigkeit der Beiratsmitglieder. „Ich möchte mich bedanken bei allen, die hier im Beirat mitgewirkt haben und mitwirken. Menschenrechte sind immer nur so viel wert, wie man sie auch lebt. Wir prüfen jeden Tag in unserer Arbeit, ob wir dem gerecht werden. Vielen Dank für euren Einsatz“, sagte Kahr.

Beratung und Kontrolle seit 2007

Der Menschenrechtsbeirat wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und begleitet seither die Entwicklung von Graz als Menschenrechtsstadt. Die Mitglieder aus Politik, Verwaltung, Justiz, Exekutive und zivilgesellschaftlichen Organisationen arbeiten ehrenamtlich.

Zu den Hauptaufgaben des Beirats zählen die Beratung von Bürgermeisterin, Stadtregierung und Gemeinderat in Menschenrechtsfragen sowie die jährliche Erstellung des Grazer Menschenrechtsberichts. Zudem kann das Gremium zu aktuellen menschenrechtlich relevanten Themen Stellung beziehen und die Öffentlichkeit informieren.

Der Beirat versteht sich als „Kompass“ für die Menschenrechtsstadt und soll menschenrechtliche Entwicklungen kritisch begleiten, Handlungsbedarf aufzeigen und den Austausch zwischen Stadt, Institutionen und Zivilgesellschaft fördern. Auch der internationale Austausch wird gepflegt. Die Geschäftsstelle ist beim Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie ETC an der Universität Graz angesiedelt.

Quelle: https://www.graz.at/cms/beitrag/10473119/8106610/Menschenrechtsbeirat_weiter_unter_weiblichem.html

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