Magirus organisiert Stammzell-Typisierung in Premstätten

Der Feuerwehrfahrzeug-Hersteller Magirus hat am 23. Juli 2026 an seinem Standort in Premstätten bei Graz eine Stammzell-Typisierungsaktion durchgeführt. Zahlreiche Mitarbeitende und Bürger der Region ließen sich als potenzielle Stammzellspender registrieren.
Am Standort des Feuerwehrfahrzeug-Herstellers Magirus in Premstätten bei Graz fand am 23. Juli 2026 eine Stammzell-Typisierungsaktion statt. Mitarbeitende des Unternehmens, Beschäftigte umliegender Firmen sowie Bürger der Region nutzten die Gelegenheit, sich mittels Wangenabstrich als potenzielle Stammzellspender registrieren zu lassen.
Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Geben für Leben - Leukämiehilfe Österreich organisiert. Der Verein unterstützt Unternehmen bei der Durchführung solcher Kampagnen. In Österreich erhalten jährlich hunderte Menschen die Diagnose Leukämie oder eine andere schwere Bluterkrankung. Für viele ist eine Stammzellspende die einzige Heilungschance.
Statistisch kann jede 300. registrierte Person eines Tages zum Lebensretter werden. Mit einem einfachen Wangenabstrich und wenigen Minuten Zeit können sich Menschen als potenzielle Spender erfassen lassen.
Initiative aus persönlicher Betroffenheit entstanden
Der Anstoß für die Initiative kam aus dem unmittelbaren Umfeld des Unternehmens: Als das Kind eines steirischen Feuerwehrmitglieds schwer erkrankte, war eine Stammzellspende die einzige Hoffnung. Eine Typisierungsaktion im Feuerwehrumfeld ermöglichte es, einen passenden Spender zu finden.
„Unsere Technik schützt Einsatzkräfte und Menschen in den kritischsten Momenten. Aber Schutz endet für uns nicht am Werkstor. Mit der Typisierungsaktion zeigen wir, dass gesellschaftliche Verantwortung bei Magirus kein Lippenbekenntnis ist, sondern gelebter Alltag. Jede Registrierung heute kann morgen ein Leben retten“, erklärte Stephanie Loser, Head of Marketing & Communications bei Magirus.
Das Unternehmen stellt Einsatzfahrzeuge für Feuerwehren, Katastrophenschutz und Betreiber kritischer Infrastruktur her. Der Schutz von Menschenleben steht im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie.
Weitere Aktionen an anderen Standorten geplant
Die Aktion in Premstätten soll erst der Anfang sein. In Zukunft plant Magirus vergleichbare Aktionen an weiteren Standorten der Unternehmensgruppe. Diese sollen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und abgestimmt auf die Gegebenheiten vor Ort realisiert werden.
Quelle: OTS
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