Makartplatz: Neun-Millionen-Baustelle beginnt

In Salzburg startet am Dienstag eine Großbaustelle am Makartplatz und in den umliegenden Straßen. Erneuert werden über 130 Jahre alte Kanalanlagen sowie Wasser-, Fernwärme-, Gas-, Strom- und Telekommunikationsleitungen, so der ORF.
Die Stadt Salzburg und die Salzburg AG investieren gemeinsam rund neun Millionen Euro in die Erneuerung der Infrastruktur. Die bestehenden Kanalanlagen sind teilweise mehr als 130 Jahre alt und befinden sich laut Stadt in einem sehr schlechten baulichen Zustand.
Bauarbeiten in mehreren Etappen bis 2028
Die Arbeiten starten ab Dienstag in der Schwarzstraße und in der Josef-Friedrich-Hummel-Straße. Anfang 2027 sind die Arbeiten am Makartplatz geplant, ab Anfang 2028 folgt die Dreifaltigkeitsgasse.
Für den öffentlichen Verkehr wurde ein eigenes Umleitungskonzept entwickelt. Auch Fußgänger und Autofahrer müssen mit Umleitungen rechnen, die entsprechend beschildert werden.
Bedenken wegen paralleler Baustellen
In den vergangenen Wochen wurde vor allem der Zeitpunkt der Bauarbeiten kritisiert – diese laufen parallel zur Neutorsperre und zu den Arbeiten im Festspielbezirk. Probleme durch die gleichzeitigen Großbaustellen befürchten die Organisatoren jedoch nicht. Ende Juli betonte Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl (KPÖ), man sei mit den Bauarbeiten im Festspielbezirk abgestimmt.
Am 14. September beginnt der Umbau des Festspielbezirks mit dem Bau der großen Kaverne hinter den Festspielhäusern. Dafür wird auch das Neutor geschlossen. Die Sperre des nordwestlichen Tors in die Salzburger Altstadt ist von September bis April für ein halbes Jahr geplant. Auch danach soll das Neutor nur für Anrainer sowie für den öffentlichen Verkehr einspurig befahrbar bleiben.
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