Mann setzt Haus in Brand und ruft selbst die Polizei

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein 40-Jähriger soll am 29. August in Altenmarkt (Bezirk Mistelbach) das Haus seines Ehemannes angezündet haben. Laut Polizei meldete der Mann die Tat selbst über den Notruf.

Gegen 3.40 Uhr alarmierte ein 40-jähriger lettischer Staatsbürger die Polizei und gab an, das Haus seines Ehegatten in Brand gesetzt zu haben. Daraufhin wurden die Feuerwehr und Beamte der Polizeiinspektion Laa an der Thaya zur Einsatzadresse geschickt.

Als die Polizisten eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Personen befanden sich nicht im Gebäude, es wurde niemand verletzt. Nach einer Fahndung konnte der Verdächtige von Beamten der Polizeiinspektion Staatz auf einem Feldweg zwischen Altenmarkt und Ungersdorf angehalten und festgenommen werden.

Brandursache geklärt

Das Landeskriminalamt Niederösterreich übernahm die Ermittlungen. Am 29. August führten Experten des Landeskriminalamts gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt die Brandursachenermittlung durch. Dabei wurde festgestellt, dass eine Zündquelle absichtlich eingebracht worden sein dürfte.

Das Wohnhaus wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, dürfte sich laut Polizei aber im niedrigen sechsstelligen Eurobereich bewegen.

Beschuldigter in Haft

Der zum Tatzeitpunkt offenbar stark alkoholisierte Beschuldigte verweigerte die Vernehmung. Bei der Befragung gab er jedoch an, brennbare Gegenstände mit einem Feuerzeug entzündet zu haben. Als Motiv nannte er Streit mit seinem Ehemann.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde der 40-Jährige in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: https://www.polizei.gv.at/noe/presse/aussendungen/presse8981.html?prid=4d476a6577434d574773593d&pro=0

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