Mann soll Katze mit Rohrzange erschlagen haben

Mona HopfingerMona Hopfinger
Polizistin mit Blaulicht auf Einsatzfahrzeug in Österreich
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

In Rechnitz (Bezirk Oberwart) soll ein 35-Jähriger seine Katze mit einer Rohrzange getötet haben. Laut Polizei wurde der Mann festgenommen und in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

Zwei Personen erschienen gegen 13.55 Uhr bei der Polizeiinspektion Rechnitz und erstatteten Anzeige gegen einen 35-jährigen Österreicher. Der Mann soll laut Polizei seine Katze mit einer Rohrzange erschlagen haben. Anschließend habe er versucht, den Kopf des bereits verendeten Tieres mit einem Spaten abzutrennen.

Die beiden Zeugen legten Videos und Fotos vor, die der Beschuldigte selbst von der Tat angefertigt haben soll. Die Beamten begaben sich daraufhin zur Wohnadresse des Mannes.

Beschuldigter gab Tat zu

Der 35-Jährige räumte gegenüber den Polizisten ein, seine Katze erschlagen zu haben. Als Grund gab er an, das Tier habe ihn gekratzt. Ein Alkovortest fiel positiv aus. Der Mann zeigte den Beamten die Rohrzange, den Spaten sowie die Stelle, an der er die Katze vergraben hatte.

Die Katze wurde aus einem Misthaufen im Garten des Beschuldigten ausgegraben und dem Veterinäramt übergeben. Die Tatwerkzeuge wurden sichergestellt, DNA-Spuren gesichert. An weiteren Tieren auf dem Grundstück – Enten und Hühnern – konnten keine Verletzungen festgestellt werden.

Untersuchungshaft und Waffenverbot

Aufgrund der Videos, Fotos und der Aussage des Beschuldigten wurde der Mann festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde Untersuchungshaft in Aussicht gestellt. Der 35-Jährige wurde in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert. Zudem wurde ein vorläufiges Waffenverbot gegen ihn ausgesprochen.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: https://www.polizei.gv.at/bgld/presse/aussendungen/pressea032.html?prid=737a787957516c4b6456593d&pro=0

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