Mariazellerbahn trainiert Oberleitungsreparaturen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Mariazellerbahn hat eine neue Übungsanlage für Oberleitungsreparaturen in Betrieb genommen. Dort können Einsätze bei Schäden unter realistischen Bedingungen geübt werden, so der ORF.

Die NÖVOG hat in Kirchberg an der Pielach eine Übungsanlage errichtet, auf der Mitarbeiter den Einsatz bei Oberleitungsschäden trainieren können. Die Anlage soll künftig auch anderen Bahnen für Schulungszwecke offenstehen.

Wolfgang Schroll, Geschäftsführer der NÖVOG, betonte die Bedeutung der Einrichtung: „Der Einsatz bei der Oberleitung, und wir arbeiten hier mit Starkstrom, ist ganz stark reglementiert und man braucht Schulungen, um die Sicherheit gewährleisten zu können.“ Es handle sich um eine einzigartige Anlage, die von Mitarbeitern vor Ort gebaut wurde.

Fahrgastrekord trotz Sperre erwartet

Die Mariazellerbahn verzeichnete im vergangenen Jahr mehr als 773.000 Fahrgäste – ein neuer Rekord. Nach aktuellen Prognosen soll diese Marke heuer übertroffen werden, obwohl die Bahn im November fast drei Wochen lang gesperrt werden muss.

Grund für die Sperre sind Wartungsarbeiten, bei denen unter anderem die Oberleitung zwischen dem St. Pöltner Hauptbahnhof und dem Alpenbahnhof erneuert wird. Die Sanierung sei ohne Bahnsperre nicht durchführbar, ein ausreichender Schienenersatzverkehr werde bereitgestellt.

Landbauer kritisiert ÖBB

Der für Verkehr zuständige Landeshauptfraustellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) nutzte die Vorstellung der Übungsanlage, um seine Kritik an den ÖBB zu erneuern. Die Pendler hätten zu Recht den Anspruch, dass die Bahn zuverlässiger werde, man solle das Versprochene konsequent umsetzen. Landbauer hatte die ÖBB zuletzt in einem offenen Brief heftig kritisiert.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3376130/

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