Mariendom Linz lädt zu feministischem Diskurs

Mona HopfingerMona Hopfinger
Frauenbilder Mariendörfer auf rotem Hintergrund mit Text.
© dioezese-linz.at

Der Mariendom in Linz setzt seine Veranstaltungsreihe DonnaStage im Herbst 2026 fort. Im Mittelpunkt stehen Frauenbilder, Mutterschaft und gesellschaftliche Rollenbilder.

Die Veranstaltungsreihe DonnaStage geht im Herbst 2026 in die nächste Runde. Der Mariendom Linz widmet sich erneut dem Dialog über Frauenbilder, Mutterschaft und gesellschaftliche Rollenbilder. Im Zentrum steht die Frage, wie Vorstellungen von Weiblichkeit entstehen, weitergegeben werden und bis heute das Denken prägen.

Dabei wird auch Maria in den Blick genommen: als religiöse Symbolfigur, als Mutter Jesu und als Frau, deren Geschichte unterschiedlich interpretiert werden kann.

Offene Diskursbühne mit Expertinnen

DonnaStage versteht sich als offene Plattform für den Diskurs, die tradierte Sichtweisen auf den Prüfstand stellt, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift und vielfältigen Perspektiven Raum gibt. Expertinnen aus Wissenschaft, Kirche und Zivilgesellschaft laden zum Austausch über Rollenbilder, Erwartungen und die heutigen Herausforderungen von Frauen ein.

Initiiert und organisiert wird die Reihe von Kunsthistorikerin Anna Minta von der Katholischen Privat-Universität Linz und Theologin Martina Resch. Die Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt im Domcenter am Domplatz statt, in Kooperation mit der Katholischen Privat-Universität Linz und dem Frauenbüro der Stadt Linz.

Zwei Termine im Oktober

Am 13. Oktober 2026 um 19 Uhr diskutieren Andrea Taschl-Erber (Bibelwissenschaftlerin, KU Linz), Canan Bayram (Islamische Theologin, KPH Wien/Niederösterreich) und Maria Katharina Moser (evangelische Pfarrerin, Diakonie-Direktorin) über das emanzipatorische Potential Mariens in den Religionen.

Am 29. Oktober 2026 um 19 Uhr folgt ein Vortrag von Marie Reusch, Politikwissenschaftlerin und Genderforscherin an der Universität Gießen, zum Thema „Werde Mutter, aber richtig. Mutterschaft als umkämpftes Terrain“. An der anschließenden Diskussion nehmen Florina Platzer, Co-Geschäftsleitung der Beratungsstelle maiz Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen, Abena Carty-Pinner, Frauenbeauftragte der Stadt Linz und Leitung des Frauenbüros, Lucilla Abermann, Maturantin am Aloisianum Linz, sowie Elfi Koblmüller, Leiterin des Fachbereichs Personalverwaltung und Dienstrecht der Diözese Linz, teil.

Quelle: https://www.dioezese-linz.at/institution/418409/aktuelles/article/330307.html

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