Massensterben im Käferheimer Mühlbach: Grüne fordern Konsequenzen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Wassernot Käferheimer Mühlbach: ausgetrocknete Landschaft mit kleiner Wasserfläche, Fische und Krebse
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach der Trockenlegung eines Baches in Wals-Siezenheim sollen tausende Fische und zahlreiche Krebse verendet sein. Die Grünen wollen nun per Landtagsanfrage klären, wie es zu dem Massensterben kam und welche Schutzmaßnahmen getroffen wurden.

Martina Berthold, Klubobfrau der Grünen, zeigt sich fassungslos über das massive Tiersterben im Käferheimer Mühlbach in Wals-Siezenheim. Bei der Trockenlegung des Gewässers sollen tausende Fische und zahlreiche Krebse verendet sein. „Es macht mich traurig, mitanzusehen, wie Tausende Tiere sinnlos sterben müssen. Gerade nach diesem extremen Hitzesommer stehen unsere Fischbestände unter massivem Druck. Da ist jeder weitere Verlust besonders bitter“, so Berthold.

Anrainerinnen versuchten tagelang Tiere zu retten

Zwei Anrainerinnen hatten tagelang versucht, möglichst viele Fische und Krebse zu retten. Berthold würdigt deren Einsatz: „Es ist beeindruckend, mit welchem Einsatz sich diese beiden Frauen für die Tiere starkgemacht haben. Aber es kann nicht die Aufgabe von Privatpersonen sein, bei einer geplanten Bachabkehr Tiere vor dem qualvollen Verenden zu retten. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten und wirksame Schutzmaßnahmen.“

Landtagsanfrage soll Klarheit bringen

Die Grünen wollen nun mittels Landtagsanfrage herausfinden, wie viele Tiere genau verendet sind, welche Schutzmaßnahmen ergriffen wurden und wie es zu dem massiven Fischsterben kommen konnte. „Vor allem aber interessiert uns, welche Konsequenzen das Land zieht, damit sich so eine Katastrophe nicht wiederholt. Ein Fischsterben in diesem Ausmaß darf nicht folgenlos bleiben“, betont Berthold abschließend.

Quelle: https://salzburg.gruene.at/news/fischsterben-im-kaeferheimer-muehlbach-gruene-fordern-aufklaerung

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