Mattersburg: Kritik an Bauplänen für Pucher-Areal

Auf dem seit sechs Jahren brachliegenden Pucher-Areal im Zentrum von Mattersburg sollen eine Wohneinheit mit Tiefgarage und eine Polizeistation entstehen. Eine Bürgerinitiative kritisiert das Projekt und bemängelt fehlende Einbindung, so der ORF.
Das Pucher-Areal in Mattersburg liegt seit sechs Jahren brach. Die Fläche im Stadtzentrum ist 12.000 Quadratmeter groß, derzeit laufen dort archäologische Ausgrabungen. Geplant sind auf dem Gelände eine Wohneinheit inklusive Tiefgarage sowie eine Polizeistation.
Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Mattersburg“ übt Kritik an den Bauplänen. Die Dimension des Vorhabens sei problematisch, zudem fühle sich die Initiative nicht ausreichend in die Neugestaltung eingebunden. „Das ist unser Hauptproblem, dass es eben wenig Kommunikation gibt oder gar keine eigentlich. Also, wir haben es immer wieder probiert, haben immer wieder Versuche gestartet, da eingebunden zu werden oder mit der Stadt ins Gespräch zu kommen, und sind eigentlich immer abgewiesen worden“, erklärte Alexander Dworschak von der Initiative.
Bürgermeisterin verweist auf neuen Bebauungsplan
Bürgermeisterin Claudia Schlager (SPÖ) wies darauf hin, dass für das Areal neue Pläne vorgelegt wurden. Man sei der Bürgerinitiative entgegengekommen, indem der erste Entwurf des Teilbebauungsplans zurückgezogen wurde. „Wir sind, glaube ich, dieser Bürgerinitiative schon entgegengekommen, indem wir diesen ersten Entwurf des Teilbebauungsplans zurückgenommen haben und einen neuen Teilbebauungsplan mit einem wirklich sehr, sehr strengen Korsett für den Bauwerber neu beschlossen haben“, so Schlager.
Mit den Bauarbeiten auf dem ehemaligen Pucher-Areal kann frühestens im nächsten Jahr begonnen werden.
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