Mazda präsentiert Handwerkskunst bei Homo Faber in Venedig

Der japanische Autohersteller Mazda beteiligt sich den ganzen September über an der internationalen Ausstellung Homo Faber 2026 in Venedig. Mit Workshops und interaktiven Formaten zeigt das Unternehmen seine Philosophie der meisterhaften Handwerkskunst.
Die Ausstellung Homo Faber 2026 läuft bis 30. September in der Fondazione Giorgio Cini auf der Insel San Giorgio Maggiore. Unter dem Motto „An Island of Light“ widmet sich die Veranstaltung zeitgenössischer Handwerkskunst. Mazda trägt mit einem eigenen Bereich und mehreren Workshops zur Ausstellung bei.
Die künstlerische Leiterin Es Devlin, eine britische Künstlerin und Designerin, ließ sich von der venezianischen Lagune inspirieren. Jeder teilnehmende Kunsthandwerker wird als eigene Insel des Talents verstanden, gleichzeitig aber als Teil einer weltweit verbundenen Gemeinschaft. Wasser, Spiegelungen, Bewegung und Licht rücken die Menschen, Werkstätten und Materialien hinter den Objekten in den Fokus.
Workshops zu japanischen Traditionen
Im Mazda-Bereich „A Place for Workshops“ können Besucher an zwei Workshops teilnehmen. Anita Cerrato und Chiara Lorenzetti führen in die japanische Reparaturkunst Kintsugi ein. Dabei werden Bruchlinien keramischer Objekte mit Lack nachgezeichnet und mit Goldpulver hervorgehoben. Die Beschädigungen werden nicht verborgen, sondern als Teil der Geschichte des Objekts gewürdigt.
Im Hanko-Workshop fertigen Teilnehmer unter Anleitung des französischen Holzbildhauers Antonin Martineau und des belgischen Holzschnitzers Nicolas de la Barre einen eigenen Holzstempel an. Zur Auswahl stehen drei Kanji-Zeichen für Licht, Schatten oder „Ma“, das japanische Verständnis von bedeutungsvollem Raum.
Den ganzen September über können Besucher zudem unter Anleitung des italienischen Origami-Künstlers Giuseppe Romeo weiße Papierblumen falten und zu einer wachsenden Installation beitragen.
Menschliche Handschrift im Design
Der Mazda-Bereich bietet Einblick in den kreativen Prozess des Unternehmens und die Rolle geschickter Hände, unter anderem durch die Kunst des Modellierens mit Ton. Jo Stenuit, Design Director von Mazda Motor Europe, betont die Bedeutung des menschlichen Elements: „In einer Ära, die zunehmend von der Digitalisierung geprägt ist, wird es immer wichtiger, weiterhin auf menschliche Weise zu gestalten.“
Neben eigenen Designobjekten zeigt Mazda auch Werke von Kunsthandwerkern aus dem Homo Faber Fellowship-Programm. Der schweizerisch-japanische Sumi-e-Künstler und Kalligraph Taró Nordberg prägte die künstlerische Gestaltung des Mazda-Bereichs mit Kalligrafien, Malereien und poetischen Elementen. Das Werk „Zephyr“ der ÉCAL-Studentin Julianna Probst verkörpert die Zusammenarbeit von Mazda Schweiz mit der École Cantonale d'Art de Lausanne.
Das Werk „Liminal“, das Kuniko Maeda und Momoka Ienaga im Rahmen des Homo Faber Fellowship 2025/26 gemeinsam geschaffen haben, wurde für die übergreifende Ausstellung ausgewählt. Vom 22. bis 25. September können Besucher Kuniko Maeda bei Live-Vorführungen ihres Handwerks erleben.
Erweiterung der Förderung
Nach der ersten Teilnahme an der Homo Faber Biennale 2024 setzt Mazda die Zusammenarbeit mit der Michelangelo Foundation fort. Im Programmjahr 2026/27 erweitert Mazda seine Förderung im Homo Faber Fellowship von zwei auf vier Meister-Stipendiaten-Duos.
Martijn ten Brink, Präsident und CEO von Mazda Motor Europe, erklärt: „Dies ist bereits das zweite Mal, dass wir uns an der Veranstaltung beteiligen, um Handwerker bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten zu unterstützen. Als Marke liegt uns meisterhafte Handwerkskunst besonders am Herzen.“
Quelle: https://at.mazda-press.com/news/2026/ein-ort-fur-kreativitat-mazda-auf-der-homo-faber-2026
Worüber spricht Klagenfurt morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.