Mazda steigert Absatz in Europa um zwölf Prozent

Der japanische Autohersteller Mazda hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres weltweit 304.000 Fahrzeuge verkauft. Besonders stark entwickelte sich der europäische Markt mit einem Zuwachs von zwölf Prozent.
Die Mazda Motor Corporation hat ihre Zahlen für das erste Geschäftsjahresquartal von 1. April bis 30. Juni 2026 vorgelegt. Der globale Fahrzeugabsatz erreichte 304.000 Einheiten, was einem Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
Starkes Wachstum in Europa
In Europa konnte der Hersteller seinen Absatz deutlich steigern: Mit 43.000 verkauften Fahrzeugen verzeichnete die Region ein Wachstum von zwölf Prozent. Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem die hohen Verkaufszahlen des neuen Mazda CX-5, der als beliebtestes Modell der Marke in Europa gilt, sowie des Mazda6e. Die bevorstehende Einführung des Mazda CX-6e soll das Elektrofahrzeug-Angebot in Europa weiter ausbauen.
Entwicklung in anderen Märkten
In Nordamerika stieg das Verkaufsvolumen um fünf Prozent auf 154.000 Fahrzeuge. Auf dem Heimatmarkt Japan wurden 33.000 Einheiten abgesetzt, ein Anstieg um drei Prozent. In China, dem wichtigsten asiatischen Markt für Mazda, blieb der Absatz mit 18.000 Fahrzeugen auf Vorjahresniveau.
Deutliche Ergebnissteigerung
Der Nettoumsatz belief sich im ersten Quartal auf 1.285,7 Milliarden Yen (umgerechnet 6,95 Milliarden Euro). Das Betriebsergebnis erreichte 32,8 Milliarden Yen (177,3 Millionen Euro), was einer Verbesserung um 79 Milliarden Yen (426 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Nettogewinn lag bei 29,6 Milliarden Yen (160 Millionen Euro).
Prognose für Gesamtjahr unverändert
Trotz der kontinuierlichen Beobachtung der Marktentwicklungen hält Mazda an seiner Jahresprognose fest. Für das gesamte Geschäftsjahr wird ein weltweiter Absatz von 1.324.000 Einheiten angepeilt, wobei das Wachstum vor allem aus Europa und Nordamerika kommen soll. Für das im März 2027 endende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Nettoumsatz von 5.550,0 Milliarden Yen (31 Milliarden Euro), einem Betriebsergebnis von 150,0 Milliarden Yen (833 Millionen Euro) und einem Nettogewinn von 90,0 Milliarden Yen (500 Millionen Euro).
Der Autohersteller will weiterhin das wirtschaftliche Umfeld und die Nachfragetrends in den verschiedenen Märkten beobachten. Ziel sei es, bei der Elektrifizierung und der Wertschöpfung kontinuierliche Fortschritte zu erzielen.
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