Ärztliche Gesprächsführung ausgezeichnet

Eine Lehrveranstaltung der Medizinischen Universität Wien erhält eine Auszeichnung für die Vermittlung kommunikativer Kompetenzen. Die Initiative „Gute Gesprächsqualität“ würdigt damit die Integration evidenzbasierter Standards in die medizinische Ausbildung.
Die Lehrveranstaltung „Ärztliche Gesprächsführung B“ an der Medizinischen Universität Wien wurde ausgezeichnet. Die bundesweite Initiative „Gute Gesprächsqualität“ würdigte das besondere Engagement bei der Vermittlung kommunikativer Kompetenzen.
Besonders hervorgehoben wurde die Arbeit von Birgit Hladschik-Kermer, die als Koordinatorin der Lehrveranstaltung tätig ist. Sie leitet die Unit Medizinische Psychologie und ist stellvertretende Leiterin der Abteilung für Public Mental Health am Zentrum für Public Health der MedUni Wien. In ihrer Funktion als Koordinatorin trägt sie maßgeblich zur Vermittlung kommunikativer Kompetenzen im Medizinstudium bei.
Evidenzbasierte Standards im Studium
Hladschik-Kermer hat internationale evidenzbasierte Lehrstandards von ÖPGK-tEACH in die ärztliche Gesprächsführung integriert. Ein zentraler Bestandteil der Umsetzung sind umfangreiche Schulungen der Lehrenden, die im Rahmen des MedUni Wien-Lehrendenworkshops durchgeführt werden.
Ziel ist es, angehende Ärztinnen und Ärzte systematisch auf eine patientenzentrierte und professionelle Kommunikation im klinischen Alltag vorzubereiten. Die Initiative würdigt mit der Auszeichnung die Verankerung qualitätsgesicherter Gesprächsführung in der medizinischen Lehre.
Das Teaching Center und die Curriculumdirektion Humanmedizin der MedUni Wien gratulierten Hladschik-Kermer und dem Team der Line-Koordination Ärztliche Gesprächsführung B zu dieser Anerkennung.
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