Mehrere Katzen verendet: Verdacht auf Giftköder in Kirchstetten

In der Marktgemeinde Kirchstetten sind zuletzt mehrere Katzen gestorben. Die Gemeinde warnt vor möglichen Giftködern in den Katastralgemeinden Totzenbach, Doppel und Paltram. Ob Vergiftungen vorliegen, ist noch unklar.
Die Marktgemeinde Kirchstetten hat eine Warnung an Tierhalterinnen und Tierhalter ausgesprochen. In den vergangenen Tagen sind im Gemeindegebiet mehrere Katzen verendet. Besonders betroffen sind die Katastralgemeinden Totzenbach, Doppel und Paltram.
Der Gemeinde wurden Hinweise gemeldet, die auf mögliche Giftköder hindeuten. Eine Bestätigung, ob tatsächlich Vergiftungen vorliegen, gibt es derzeit nicht.
Polizei bei verdächtigen Funden verständigen
Die Gemeinde ruft zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Wer verdächtige Köder, Lebensmittelreste oder andere auffällige Gegenstände entdeckt, soll umgehend die Polizei verständigen. Verdächtige Gegenstände dürfen nicht berührt oder eigenständig entfernt werden.
Tierhalterinnen und Tierhalter werden gebeten, in den betroffenen Bereichen derzeit besonders wachsam zu sein. Bei auffälligen Symptomen soll unverzüglich eine Tierärztin oder ein Tierarzt aufgesucht werden. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Vergiftung, soll mit der tierärztlichen Bestätigung Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
Strafrechtliche Konsequenzen drohen
Das gezielte Auslegen von Giftködern ist verboten und kann schwerwiegende strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Je nach den konkreten Umständen können unterschiedliche Straftatbestände erfüllt sein, insbesondere der Tatbestand der Tierquälerei.
Quelle: https://www.kirchstetten.at/Vorsicht_Verdacht_auf_Giftkoeder_im_Gemeindegebiet
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