Meidlinger Bezirksvertretung tagte fünf Stunden lang

Mona HopfingerMona Hopfinger
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Die Bezirksvertretung Meidling hat in einer Marathonsitzung über 20 Anfragen und mehr als 40 Anträge behandelt. Themen waren unter anderem der Shuttlebus zum Bahnhof, die Insolvenz des Gleisgartens und der Denkmalschutz am Khleslplatz.

In der Herbstsitzung der Meidlinger Bezirksvertretung wurde fünf Stunden lang debattiert. Die Fraktionen brachten mehr als 20 Anfragen und über 40 Anträge ein, die behandelt wurden.

Shuttlebus und Gleisgarten-Insolvenz

Besonders ÖVP, FPÖ und KPÖ stellten zahlreiche Anfragen, von denen viele für unzulässig erklärt wurden, weil sie außerhalb des bezirklichen Wirkungsbereichs lagen. Diskutiert wurde die Shuttlebusverbindung zwischen Bahnhof Meidling und Längenfeldgasse, die während der S-Bahn-Streckensperren als Entlastung dienen sollte. Bezirksvorsteher Zankl teilte mit, dass die Auslastung deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb.

Auch die Insolvenz des Gleisgartens war Thema. Alle Fraktionen zeigten sich enttäuscht, doch sei es noch zu früh für Prognosen zur Zukunft des Projekts.

Debatte über Rechtsextremismus

Die SPÖ brachte eine Resolution ein, mit der sich Meidling klar zu Demokratie und gegen Rechtsextremismus bekennen soll. Die FPÖ forderte stattdessen eine Positionierung gegen jede Form von Extremismus.

Denkmalschutz und Nachnutzung von Flächen

Die Neos brachten gemeinsam mit anderen Fraktionen einen Antrag zum Denkmalschutz am Khleslplatz ein, der rasch angenommen wurde. Der Platz gilt als einzigartig in Meidling, seine historische Bausubstanz soll geschützt werden.

Ein weiterer Antrag der Neos betraf die Prüfung der Nachnutzung von Flächen, die durch die Entfernung von Altkleidercontainern frei werden. Auch kleine Flächen im öffentlichen Raum könnten die Lebensqualität für Anrainer steigern, hieß es. Der Antrag wurde angenommen.

Sicherheit an der Längenfeldgasse

Die Neos setzten sich zudem für ein sicheres Umfeld an der U-Bahn-Station Längenfeldgasse ein. In vielen Wiener Stationen wurde die Stationsaufsicht über die Jahrzehnte eingespart. Eine Resolution, die sich für Sicherheit an der Station ausspricht, wurde erfolgreich beschlossen.

Außerdem beantragten die Neos die Korrektur einer fehlerhaft umgesetzten Radwegmarkierung im Umfeld des Bahnhofs Meidling. Der Antrag wird in der Verkehrskommission weiter behandelt.

Quelle: https://wien.neos.eu/aktuelles/news/2026/10/fuenf-stunden-fuer-meidling

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