Meiningen gedenkt der Opfer der Novemberpogrome

Am 9. November erinnert die Stadt Meiningen mit zwei Veranstaltungen an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung jüdischer Menschen. Die Novemberpogrome 1938 markierten einen Höhepunkt der staatlich organisierten Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 erreichte die staatlich organisierte Verfolgung der jüdischen Bevölkerung einen neuen Höhepunkt. Geschäfte wurden geplündert, Synagogen zerstört, Menschen misshandelt und in Konzentrationslager verschleppt.
Auch aus Meiningen wurden jüdische Männer nach Buchenwald deportiert. Nathan Eliaschow aus Meiningen starb dort am 20. November 1938.
Kranzniederlegung am Synagogenweg
Die traditionelle Gedenkstunde mit Kranzniederlegung beginnt um 12 Uhr im Synagogenweg. Dort wird an die Zerstörung der Meininger Synagoge erinnert. Das Gotteshaus war von seiner Einweihung 1883 bis zu den Novemberpogromen 1938 das religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde.
Lesung in der Städtischen Galerie
Um 17 Uhr findet in der Städtischen Galerie ada eine Lesung statt. Mitglieder des Schauspielensembles des Staatstheaters tragen Auszüge aus Texten vor, die von staatlicher Willkür und Verfolgung erzählen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: https://meiningen.de/news/631-gegen-das-vergessen-gedenken-an-die-opfer-der-novemberpogrome
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