Menut komponiert für Beethoven-Gedenkjahr 2027

Der französische Komponist Benoit Menut wurde als erster „Composer in Residence“ für den „Beethoven Frühling“ ausgewählt. Er wird ein neues Werk zum 200. Todestag Ludwig van Beethovens schaffen, so der ORF.
Die Residency ist eine Kooperation des Festivals „Beethoven Frühling“ mit der Delegation der Europäischen Union bei den internationalen Organisationen in Wien. Anlässlich des 200. Todestags von Ludwig van Beethoven 2027 soll das kulturelle Erbe des Komponisten mit zeitgenössischer Musik und neuen europäischen Perspektiven verknüpft werden.
Dorothy Khadem-Missagh, Gründerin und künstlerische Leiterin des Festivals, erklärte, der „Beethoven Frühling“ stehe seit jeher für Innovation und neue Ideen. Die Residency sei eine konsequente Weiterentwicklung des Festivals. Carl Hallergard, Leiter der EU-Delegation bei den internationalen Organisationen in Wien, hob hervor, dass das gemeinsame kulturelle Erbe zum Beethoven-Gedenkjahr 2027 mit einem neuen Werk verbunden werde.
Auswahl aus mehr als zehn Ländern
Benoit Menut wurde aus zahlreichen Bewerbungen aus mehr als zehn europäischen Ländern ausgewählt, wie bei einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt gegeben wurde. Der „Composer in Residence“ wird zu einem Aufenthalt an die historischen Beethoven-Orte in Niederösterreich eingeladen. Das Format soll nach Möglichkeit weitergeführt und langfristig als europäisches Kompositionsprojekt etabliert werden.
Für Menut stellt der Kompositionsauftrag einen Höhepunkt zum Abschluss seiner mehr als zehnjährigen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem berühmten Komponisten dar. Sein Schaffen umfasst Kammer- und Orchestermusik bis zur Oper. Zu seinen wichtigen Auftraggebern und künstlerischen Partnern zählen die Opéra de Paris, die Philharmonie de Paris und Radio France sowie führende französische Orchester.
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