Michelhausen prüft Videoüberwachung am Fun-Court
Wegen wiederholter Sachbeschädigungen und Vermüllung erwägt die Gemeinde Michelhausen die Installation von Kameras beim Fun-Court. Bisherige Maßnahmen wie Hinweistafeln und Appelle zeigten keine Wirkung.
Die Gemeinde Michelhausen zieht nach mehrfachen Vorfällen von Vandalismus und Vermüllung eine Videoüberwachung beim örtlichen Fun-Court in Betracht. Informationstafeln, Warnhinweise und wiederholte Aufforderungen zu korrektem Verhalten hätten bisher keine nachhaltige Besserung gebracht, heißt es aus der Gemeinde.
Jüngst wurde ein Elektroanschlusskasten auf dem Gelände erheblich beschädigt. Der Kunstrasen wies zudem Schäden durch Fahr- und Bremsmanöver mit einem zweirädrigen Kraftfahrzeug auf. Regelmäßig bleiben Verpackungen, Getränkedosen und anderer Müll auf der Anlage liegen.
Immer wieder werden auch Glasscherben auf dem Spielfeld gefunden. Dadurch entstehen nicht nur zusätzliche Reinigungskosten, sondern auch die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer wird beeinträchtigt.
Bürgermeister Bernhard Heinl zeigte sich enttäuscht: „Es ist enttäuschend, dass mit einer Freizeitanlage, die allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern zur Verfügung steht, derart sorglos umgegangen wird.“ In den vergangenen Jahren habe man auf Information, Appelle und Rücksicht gesetzt. Da diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hätten, werde nun die Installierung einer Videoüberwachung geprüft.
Das Ziel sei nicht, jemanden zu überwachen, sondern die öffentliche Infrastruktur vor weiteren mutwilligen Beschädigungen zu schützen, so Heinl. Jeder Euro, der für Reparaturen und Reinigungsarbeiten ausgegeben werden müsse, fehle letztlich anderswo.
Sollten sich die Vorfälle fortsetzen, steht auch eine vorübergehende Sperre des Fun-Courts im Raum.
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