Mikl-Leitner besucht Hofladen zum Weltschulmilchtag

Mathias FischerMathias Fischer
Bauernhof mit Kind hält Milchglas, Kiste mit Äpfeln und Karotten
© Mit KI (Gemini) generiert

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat anlässlich des Weltschulmilchtages am 30. September den Hofladen in Wilhelmsburg besucht. Dabei betonte sie die Wichtigkeit regionaler Lebensmittel und bäuerlicher Familienbetriebe.

Johanna Mikl-Leitner stellte bei ihrem Besuch die Bedeutung der Schulmilch für das Bewusstsein von Kindern in den Vordergrund. Die Bäuerinnen und Bauern würden täglich hochwertige Produkte direkt vor der Haustüre erzeugen, so die Landeshauptfrau. Kinder sollten wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie viel Arbeit dahinterstecke. „Genau hier setzt die Schulmilch an: Sie macht Regionalität im Alltag unserer Kinder erlebbar“, erklärte sie.

Die Landeshauptfrau sieht auch einen politischen Auftrag: Was in Niederösterreich wachse und produziert werde, müsse auch in den Regalen und auf den Tellern landen. Damit würden bäuerliche Familienbetriebe gestärkt und die Wertschöpfung in den Regionen gehalten.

Ernährungsgewohnheiten früh prägen

Lorenz Mayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Schulmilchaktion. In jungen Jahren würden Ernährungsgewohnheiten geprägt. Schulmilch verbinde hochwertige Lebensmittel aus der Region mit dem Wissen über deren Herkunft und Erzeugung. Kindern sei es wichtig, Landwirtschaft nicht nur aus Büchern zu kennen, sondern einen echten Bezug zu Höfen und Lebensmitteln zu bekommen.

80 Schulen und Kindergärten beliefert

Die Wilhelmsburger Hoflieferanten beliefern seit 1995 Schulen und Kindergärten mit frischer Schulmilch. Hannes Bertl erklärte, dass 80 Schulen und Kindergärten dreimal pro Woche mit einem eigenen Lieferwagen versorgt werden. Die Milch werde in der hauseigenen Molkerei kommissioniert und abgefüllt. Zudem lieferten 70 bäuerliche Betriebe ihre Produkte an den Hofladen in Wilhelmsburg. Angesichts des wachsenden Drucks auf die Landwirtschaft sei es besonders wichtig, bereits in Kindergärten und Schulen den Wert regionaler Lebensmittel zu vermitteln.

900 Einrichtungen in NÖ und Wien versorgt

Insgesamt versorgen 15 bäuerliche Schulmilchbetriebe rund 900 Schulen und Kindergärten in Niederösterreich und Wien direkt mit Milch und Milchprodukten. Mayr betonte, dass dies zeige, was bäuerliche Direktvermarktung leisten könne. Hinter jedem Becher Schulmilch stünden Familienbetriebe, tägliche Arbeit und regionale Wertschöpfung. Dieses erfolgreiche Netzwerk wolle man auch für die Zukunft erhalten und weiterentwickeln.

Mikl-Leitner dankte abschließend den Bäuerinnen und Bauern, die mit Kompetenz, Herzblut und harter Arbeit für hochwertige regionale Lebensmittel sorgen würden. Auch den Hoflieferanten sowie den Pädagoginnen und Pädagogen in Schulen und Kindergärten dankte sie. Sie würden den Kindern vermitteln, welchen Wert diese Lebensmittel haben und welche Leistung dahinterstehe.

Quelle: OTS

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