Mikl-Leitner besucht Technologiefirma in Ruprechtshofen

Mathias FischerMathias Fischer
Technologie für Umwelt und Energie: Drei Frauen zeigen auf eine Infotafel mit Bergpanorama und Grafiken.
© NLK Burchhart

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat sich bei der Microtronics Engineering GmbH in Ruprechtshofen über Entwicklungen in Umwelttechnik und Wasserwirtschaft informiert. Das Unternehmen beschäftigt über 60 Mitarbeiter und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat dem Technologieunternehmen Microtronics Engineering GmbH in Ruprechtshofen einen Betriebsbesuch abgestattet. Gemeinsam mit General Managing Director Martin Mayer besichtigte sie verschiedene Unternehmensbereiche und ließ sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Umwelttechnik, Wasserwirtschaft und Energiemanagement informieren.

Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert IoT-Hard- und Softwarelösungen, Datenlogger sowie Sensoren. Mit diesen Systemen können Messdaten auch unter schwierigen Bedingungen erfasst, sicher übertragen und in Echtzeit ausgewertet werden. Die Technologien werden zur Überwachung und Steuerung von Anlagen in den Bereichen Wasser, Umwelt, Energie und Industrie eingesetzt.

Lob für Innovation und regionale Verankerung

Mikl-Leitner betonte, dass das Unternehmen zeige, wie technologisches Know-how, unternehmerischer Mut und regionale Verbundenheit erfolgreich zusammenspielen. Die entwickelten Lösungen würden helfen, kritische Infrastrukturen sicherer zu machen und Ressourcen effizienter einzusetzen. Zudem ermöglichten sie frühzeitige Reaktionen auf Herausforderungen wie Starkregen, Hochwasser oder Veränderungen im Energiesystem.

„Genau solche innovativen Betriebe stärken unseren Wirtschaftsstandort, schaffen qualifizierte Arbeitsplätze in den Regionen und tragen mit ihren Technologien zur Lebensqualität unserer Landsleute bei“, sagte die Landeshauptfrau.

Mehrfache Auszeichnungen für Microtronics

Die Innovationskraft von Microtronics wurde bereits mehrfach im Rahmen des NÖ Innovationspreises gewürdigt. 2020 überzeugte das Unternehmen in der Kategorie „Beste Innovation für Digitalisierung“. 2023 erhielt es den mit 10.000 Euro dotierten Karl-Ritter-von-Ghega-Preis und damit den Hauptpreis des Wettbewerbs. Die ausgezeichnete Technologie erfüllt Anforderungen an die Wasser- und Abwasserwirtschaft und ermöglicht eine praxisnahe Umsetzung auch für kleinere Gemeinden und Städte.

Mikl-Leitner hob hervor, dass die Auszeichnungen deutlich machten, dass Microtronics technologische Entwicklungen nicht nur vorantreibe, sondern in praxistaugliche Lösungen überführe. Innovation sei dann besonders wertvoll, wenn sie konkrete Antworten auf die Fragen der Zeit gebe.

Überwachung kritischer Infrastruktur in Echtzeit

Martin Mayer erklärte, dass Starkregen, Hochwasser und die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels Wasser- und Abwassernetze weltweit vor immer größere Herausforderungen stellten. Umso wichtiger sei es, kritische Infrastruktur kontinuierlich und in Echtzeit zu überwachen. Mit den Lösungen des Unternehmens werde die Grundlage geschaffen, Risiken frühzeitig zu erkennen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Wasserinfrastruktur nachhaltig und resilient zu betreiben.

„Dass wir diese Technologien von Ruprechtshofen aus entwickeln, produzieren und international erfolgreich einsetzen, zeigt die Innovationskraft unseres Standorts“, sagte Mayer. Es freue ihn, dass die Lösungen weltweit Vertrauen genießen.

Bei einem Rundgang durch den Standort erhielt die Landeshauptfrau Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette – von Forschung und Entwicklung über Produktion und Testing bis zur praktischen Anwendung der Systeme. Die entwickelten Systeme ermöglichen unter anderem präzise Datenerfassung, lückenlose Protokollierung und vorausschauende Analyse technischer Anlagen.

Quelle: https://www.ruprechtshofen.at/Landeshauptfrau_zu_Besuch_bei_Microtronics_1

Microtronics-Team steht vor Firmengebäude in Österreich, acht Personen lächeln in die Kamera.
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