Mikl-Leitner fordert Selbstbestimmung für Mädchen

Mathias FischerMathias Fischer
© Antoni Shkraba / Pexels (Symbolbild)

Anlässlich des Weltmädchentags am 11. Oktober betonen Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die Bedeutung der Selbstbestimmung. Mädchen sollen ohne religiösen Zwang und gesellschaftlichen Druck aufwachsen können.

Johanna Mikl-Leitner stellt zum Weltmädchentag am 11. Oktober klar, dass Mädchen frei und gleichberechtigt aufwachsen sollen. Die eigene Lebensgestaltung müsse ohne religiösen Zwang und gesellschaftlichen Druck möglich sein, erklärt die Landeshauptfrau gemeinsam mit Bildungs- und Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Kopftuchverbot in Schulen

Die Landeshauptfrau verweist in diesem Kontext auf das bestehende Kopftuchverbot für Mädchen bis zum 14. Geburtstag in Schulen. Wer Mädchen schützen und ihnen Freiheit ermöglichen wolle, müsse dort klare Grenzen ziehen, wo Druck und Zwang beginnen, so Mikl-Leitner. Der Rechtsstaat gebe den Rahmen vor, dieser sei einzuhalten.

In Niederösterreich wurden bisher fünf Anzeigen im Zusammenhang mit dem Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren in Schulen erstattet.

Berufswahl ohne Rollenbilder

Selbstbestimmung bedeute auch, bei Ausbildung und Berufswahl die eigenen Interessen und Talente in den Vordergrund zu rücken, betont Teschl-Hofmeister. Talent kenne kein Geschlecht. Mädchen sollen ermutigt werden, auch technische und handwerkliche Berufe zu entdecken und ihren Berufsweg unabhängig von Rollenbildern zu wählen.

Mit Initiativen wie dem „Tech-Dating“, dem Girls' Day und HTL4girls setzt Niederösterreich gezielt darauf, Mädchen für technische Berufe zu begeistern.

Quelle: OTS

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