Mikl-Leitner zeichnet Yamaha-Manager Yamaguchi aus

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat dem Yamaha-Topmanager Seiichi Yamaguchi das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des Treffens des Österreichisch-japanischen Komitees für Zukunftsfragen in Krems.
Das Österreichisch-japanische Komitee für Zukunftsfragen trifft sich seit 1990 jährlich abwechselnd in beiden Ländern. Heuer fand das Meeting in Krems statt. Bei diesem Anlass überreichte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die hohe Auszeichnung an Seiichi Yamaguchi.
Yamaguchi ist Ko-Vorsitzender des Komitees und hat sich als hochrangiger Manager des Yamaha-Konzerns besonders um die Bösendorfer Klaviermanufaktur in Wiener Neustadt verdient gemacht. Der Manager ist seit 1985 im Konzern tätig und hat eine internationale Karriere mit Stationen in den USA, Europa und Asien durchlaufen. Seit April 2026 leitet er die Yamaha Corporation of America als Präsident.
Brücke zwischen Österreich und Japan
Das Komitee sei „eine wichtige Institution, die immer wieder Brücken baut zwischen Österreich und Japan“, sagte Mikl-Leitner. Sie bezeichnete auch Wolfgang Mazal, den österreichischen Ko-Vorsitzenden, als „wichtigen Brückenbauer“.
Die Landeshauptfrau erinnerte an die Japan-Reise einer niederösterreichischen Delegation im Vorjahr. Dabei seien zahlreiche Verträge und Kooperationen abgeschlossen worden, etwa die Zusammenarbeit von „Hydrosolid“ mit dem japanischen Konzern Sumida oder das Kooperationsabkommen zwischen Niederösterreich und der Region Yamanashi.
Bösendorfer als Symbol der Verbindung
Niederösterreich habe auch den österreichischen Pavillon auf der EXPO 2025 in Osaka gestaltet. Dies geschah durch die weithin sichtbare Holzschleife in Form eines Notenbandes und durch den selbstspielenden Bösendorfer-Flügel im Inneren des Pavillons.
Dieser Flügel verbinde nicht nur „Handwerk und Hightech“, sondern sei auch ein Symbol für die enge Verbindung von Japan und Niederösterreich, so die Landeshauptfrau. Seit 2008 gehöre Bösendorfer zu Yamaha. Yamaguchi habe sich in verantwortungsvoller Position „intensiv für den Standort Wiener Neustadt eingesetzt“, betonte sie.
„Sie haben es möglich gemacht, dass Bösendorfer eine gute Zukunft hat, und dass wir weiterhin sagen können: ‚Made in Lower Austria'“, sagte Mikl-Leitner. Mit dem Ehrenzeichen wolle man „nicht nur mit Worten, sondern auch mit einem sichtbaren Zeichen Danke sagen“ für die Leistungen für Yamaha und Bösendorfer.
Yamaguchi fühlt sich geehrt
Yamaguchi zeigte sich durch die Auszeichnung sehr geehrt. In seinen Dankesworten blickte er auf seine Tätigkeit als Ko-Vorsitzender des Komitees und vor allem auf die Übernahme von Bösendorfer durch Yamaha zurück. Grußworte sprachen auch der österreichische Ko-Vorsitzende Wolfgang Mazal und der japanische Botschafter in Österreich, Kiminori Iwama.
Quelle: OTS
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