Mistelbach: Zwei Landesgebäude mit Photovoltaik ausgestattet

In Mistelbach wurden die Bezirkshauptmannschaft und die Landesberufsschule mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet. Die beiden Projekte sind Teil des „Sonnenkraftwerks NÖ“ und sollen jährlich rund 170.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.
Zwei Landesgebäude in Mistelbach produzieren künftig einen Teil ihres Strombedarfs selbst. Auf den Dächern der Bezirkshauptmannschaft und der Landesberufsschule wurden Photovoltaikanlagen installiert, die im Rahmen des Programms „Sonnenkraftwerks NÖ“ umgesetzt wurden. Die Anlagen sollen zur Klima- und Energiestrategie des Landes beitragen.
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) betonte, dass der Ausbau des Sonnenkraftwerks NÖ heuer zügig voranschreite. Bis Jahresende sollen alle geplanten Photovoltaikprojekte auf geeigneten Landesgebäuden fertiggestellt sein. Die vielen Einzelprojekte würden ein gemeinsames Signal für mehr Energieunabhängigkeit, Versorgungssicherheit und eine nachhaltige Zukunft setzen.
170.000 Kilowattstunden pro Jahr
Die beiden Anlagen verfügen zusammen über 445 Module und produzieren jährlich etwa 170.000 Kilowattstunden sauberen Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 50 Einfamilienhaushalten. Durch den Betrieb werden pro Jahr etwa 32.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart.
Auf dem Dach der Bezirkshauptmannschaft ist bereits seit September 2011 eine Photovoltaikanlage mit rund 12 Kilowatt-Peak in Betrieb. Nun wurde die Anlage um zusätzliche 33 Kilowatt-Peak erweitert. Bürodirektor Heinz Weismayer erklärte, dass die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung für die mit dem Umweltmanagementsystem EMAS zertifizierte Bezirksverwaltungsbehörde einen hohen Stellenwert habe. Die Erweiterung stärke die nachhaltige Energieversorgung des Amtsgebäudes.
Nachhaltigkeit im Schulbetrieb
Schulleiter Franz Pleil von der Landesberufsschule Mistelbach bezeichnete die neue Photovoltaikanlage als wichtige Investition in die Zukunft. Die Schule könne damit einen Teil des Strombedarfs direkt am Standort abdecken und gleichzeitig einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Schulbetrieb leisten. Besonders erfreulich sei, dass Nachhaltigkeit nicht nur im Unterricht thematisiert, sondern auch direkt an der Schule umgesetzt werde.
Für die Umsetzung der beiden Projekte ist die Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement beim Amt der NÖ Landesregierung verantwortlich. Dabei wurde auf die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern gesetzt, um Qualität und Wertschöpfung in der Region zu sichern. Auch bei den Komponenten lag der Fokus auf heimischen Qualitätsprodukten. Die Anlagen entsprechen hohen Sicherheitsanforderungen und verfügen über entsprechende Schutzvorkehrungen.
Quelle: OTS
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