Mladenovic scheitert bei Schwimm-EM im Vorlauf

Mathias FischerMathias Fischer
Schwimmer im Schmetterlingsstil im Schwimmbecken in Österreich
© Antal Huth (Symbolbild)

Der Salzburger Luka Mladenovic ist bei der Schwimm-EM in Paris über 100 Meter Brust bereits im Vorlauf ausgeschieden. Mit Platz 21 verpasste er den Einzug ins Semifinale. Auch die anderen österreichischen Starter blieben in der ersten Session hinter den Erwartungen zurück.

Luka Mladenovic musste am Montagvormittag bei den Beckenbewerben der Schwimm-EM in Paris eine Enttäuschung hinnehmen. Über 100 Meter Brust schlug der Salzburger in 1:00,28 Minuten an und belegte Rang 21. Damit verfehlte er das Semifinale um 15 Hundertstelsekunden. Auch Valentin Bayer schied als 29. (1:00,76) aus. Bernhard Reitshammer kam auf Platz 36 (1:01,06), Laurin Korber-Perner auf Rang 54 (1:02,22).

Der 22-Jährige, bei der Kurzbahn-EM im Vorjahr zweifacher Bronzemedaillengewinner, kam im letzten Vorlauf nicht in Schwung. „Ich bin überrascht, mit 00,28 nicht im Semi zu stehen“, sagte Mladenovic. „Es ist ein starkes Feld und ein bisschen enttäuschend.“ Er habe „volle Kanne“ geschwommen, doch über 100 Meter sei er vormittags meistens deutlich langsamer als nachmittags.

„Ich stecke meinen Kopf jetzt aber nicht in den Sand“, versicherte der dreifache U23-Europameister. In der französischen Hauptstadt stehen für ihn noch die 200 Meter Brust am Mittwoch und die 50 Meter Brust am Freitag sowie die Lagen-Staffel am Sonntag auf dem Programm.

Bucher enttäuscht im Delfin-Sprint

Auch im Delfin-Sprint über 50 Meter blieben die österreichischen Männer hinter den Erwartungen. Simon Bucher, vor zwei Jahren in Belgrad noch EM-Zweiter über diese Distanz, landete mit 23,72 Sekunden auf Rang 34. Lukas Edl wurde 28. (23,56). „Das war zu hektisch, das war nichts Gescheites“, meinte der Tiroler. Dabei habe er sich in der Vorbereitung relativ gut gefühlt. Der Vizeweltmeister von 2024 bekommt am Mittwoch über 100 Meter die nächste Chance.

Valentin Kopf und Christian Giefing verpassten im Delfin-Sprint die Top 70. Über 400 Meter Lagen schlug Noah Zemansky in 4:19,47 Minuten als 14. an. Dem 19-jährigen Niederösterreicher fehlten 3,41 Sekunden auf den Finaleinzug. Philipp Rizek schwamm in 4:28,69 auf Platz 22.

Österreichischer Rekord für Kraul-Staffel

Bei den Frauen verpasste Iris Julia Berger über 100 Meter Kraul in 54,98 Sekunden als 24. das Semifinale um 44 Hundertstelsekunden. Als Startschwimmerin der 4 x 200 Meter Kraul-Staffel legte sie im Anschluss in 1:59,07 jedoch die Basis für einen Erfolg: Gemeinsam mit Aviva Hollinsky, Rückkehrerin Marlene Kahler und Nida Omid schwamm das Quartett in 8:04,27 Minuten auf Platz zwölf und brach damit den mehr als zehn Jahre alten österreichischen Rekord (8:05,23 bei der WM 2015 in Kasan).

Quelle: APA

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