Modemarketing-Schülerinnen zeigen Abschlussarbeiten

Pia Prodinger
Schaufensterpuppen in roten und schwarzen Kleidungsstücken vor rotem Netz in Wien
© karinhackl

Schülerinnen der Vertiefung „Modemarketing und Visual Merchandising“ haben ihre Abschlussprojekte in einer Ausstellung am Terminal 2 präsentiert. Die Installationen wurden anschließend in Geschäften gezeigt, das beste Konzept wurde ausgezeichnet.

Während Modedesignerinnen und Modedesigner ihre Abschlusskollektionen auf dem Laufsteg zeigen, entwickeln Schülerinnen und Schüler der Vertiefung „Modemarketing und Visual Merchandising“ ab dem dritten Jahrgang Installationen, um die Final Collection optimal zu inszenieren. Nach der Show am Terminal wurden die Arbeiten in den Filialen von Hämmerle und Kleider Bauer ausgestellt.

Die Auszeichnung für das beste Konzept ging an Marlene Gollackner für ihre Arbeit „FADE“ (Fashion Adapts, Design Evolves). Ihr Ansatz hinterfragt starre Größensysteme und festgelegte Passformen. Sie entwickelt anpassungsfähige Silhouetten, die individuellen Tragekomfort bieten.

Visionen in Mode

Theresa Höllwart thematisiert in ihrer Installation „Hustle All Day Everyday“ Leistungsdruck, Selbstoptimierung und Erschöpfung. Mit asymmetrischen Formen kreiert sie ein Spannungsfeld zwischen Kontrolle, Dekonstruktion und Zerfall.

Anna Rainer untersucht in ihrer Abschlusskollektion „Threadzz“, wie traditionelle Handarbeitstechniken wie Häkeln auf moderne Weise für ausdrucksstarke und nachhaltige Mode genutzt werden können.

Larissa Cervinka übersetzt den anhaltenden Kampf von Frauen gegen Ungleichheit und starre Rollenbilder in eine klare Formensprache. Masa Mhimid Dbis verbindet in „Fraudulent“ futuristisches Design mit intelligenter Funktionalität.

Luisa Kaser begreift in „Above theAverage“ Mode als System und hat eine Kollektion mit wandelbaren Elementen entwickelt, die Flexibilität und Freiraum für Individualität ermöglicht. Elisa Hinterberger setzt mit „Angel in the Flesh“ ein bewusstes Zeichen gegen die Oberflächlichkeit der Fast Fashion. Der Engel dient als Metapher, die dazu einladen soll, das authentische Selbst zu entfalten und sich von äußeren Erwartungen zu lösen.

Quelle: https://www.modeschule-hallein.at/events-stories/stories/visual-merchandising-ausstellung-am-terminal-2

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