Mödling: Feuerwehr nimmt neues Wechselladerfahrzeug in Betrieb
Die Freiwillige Feuerwehr Mödling hat am 14. September ein neues Wechselladerfahrzeug mit Kran offiziell in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt zwei bisherige Einsatzfahrzeuge und ist Teil eines neuen Fuhrparkkonzepts.
Die Freiwillige Feuerwehr Mödling hat Mitte September ein modernes Wechselladerfahrzeug mit Kran (WLF-K) in Betrieb genommen. Die Anschaffung erfolgte als Ersatz für zwei ältere Fahrzeuge und ist Teil einer Neuausrichtung des Fuhrparks. Finanziert wurde das Einsatzgerät je zur Hälfte von der Stadtgemeinde Mödling und von der Feuerwehr selbst.
Mit dem neuen Fahrzeug können die sechs Wechselladeraufbauten der Feuerwehr Mödling transportiert werden. Die Nutzlast von 12,5 Tonnen ermöglicht es zudem, im Katastrophenfall auch schwerere Module anderer Organisationen zu bewegen. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 37-Meter-Kran und einer 2,5-Tonnen-Kranseilwinde.
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Das Einsatzspektrum des Fahrzeugs reicht von technischen Rettungen bis zu aufwendigen Bergungen schwerer Fahrzeuge. Mit einem mitgelieferten Holzgreifer können im Katastrophenfall Verklausungen gelöst oder Verkehrshindernisse beseitigt werden. Durch entsprechende Aufbauten lassen sich auch Sandsäcke oder Stromaggregate rasch im Einsatzgebiet platzieren.
Fuhrpark wird verkleinert
Durch die Ersatzbeschaffung reduziert sich der Fuhrpark der Feuerwehr um ein Fahrzeug. Das neue WLF-K ersetzt das bisherige Wechselladerfahrzeug mit Kran „Last 3“ sowie das Schwere Rüstfahrzeug „RÜST 1“. Das Schwere Rüstfahrzeug wurde bereits im ersten Halbjahr 2026 altersbedingt ausgeschieden. Künftig wird das WLF-K gemeinsam mit einem Rüstlöschfahrzeug (RLFA) eingesetzt, wobei das WLF-K den Kran bereitstellt und das RLFA die weiteren Geräte für technische Einsätze. Das alte Wechselladerfahrzeug „Last 3“ wird in den kommenden Wochen ebenfalls ausgeschieden.
Die Zusammenlegung soll Wartungs-, Schulungs- und Kostenaufwand deutlich reduzieren.
Planung durch Arbeitsgruppe
Für die Planung des Fahrzeugs wurde eine Arbeitsgruppe mit elf Personen eingerichtet, die von Fahrmeister Thomas Stöhr geleitet wurde. Kommandant Werner Hauser bedankte sich bei der Übergabe bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe und der Stadtgemeinde: „Das neue Fahrzeug ist eine Investition in die Sicherheit der Stadt Mödling und in den Katastrophenschutz in Niederösterreich. Aus diesem Grund möchte ich insbesondere jenen Kameraden danken, die an der Umsetzung des Projektes beteiligt waren. Ein großer Dank gilt auch der Stadtgemeinde, ohne deren Finanzierung das Projekt nicht umgesetzt hätte werden können.“
Quelle: https://www.moedling.at/Neues_Fahrzeug_fuer_die_Feuerwehr_Moedling_1
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