Mölltal: Zugverbindung wird ab Mitte September gestrichen

Pia ProdingerPia Prodinger
Roter Zug fährt auf Gleisen durch grüne Landschaft mit Oberleitungen
© fpoe-ktn.at

Das Mölltal verliert ab 14. September eine weitere Zugverbindung. Das Nachmittags-Zugpaar zwischen Spittal und Mallnitz entfällt komplett, künftig verkehrt nur noch ein Regionalzug in der Früh.

Ab 14. September 2026 wird das Nachmittags-Zugpaar mit Abfahrt um 17.04 Uhr von Spittal nach Mallnitz und zurück nach Spittal zur Gänze eingestellt. Darauf macht der Verein „Zukunft Regionalverkehr Mölltal“ aufmerksam. Nach der Streichung bleibt lediglich ein Regionalzugpaar am Vormittag übrig.

Kritik an ÖBB-Entscheidung

Christoph Staudacher, 2. Landtagspräsident, übt scharfe Kritik an der Entscheidung der ÖBB. Er bezeichnet die Maßnahme als Hiobsbotschaft für das Mölltal und als völlig falsches Signal für Schüler, Eltern, Pendler und Touristen. Die Region benötige gute Verbindungen statt weiterer Einschränkungen, so Staudacher.

Die Taktungen hätten sich aufgrund der Koralmbahn verändert, was sich auch auf die Regionalzüge auswirke. Die Koralmbahn sei nach 30 Jahren Planung nicht überraschend gekommen, in Kärnten sei jedoch alles verschlafen worden. Ausgerechnet zu Schulbeginn werde nun das ohnehin schwache Zugangebot ins Mölltal weiter reduziert, kritisiert der Landtagspräsident.

Forderung nach dauerhafter Verbesserung

Staudacher fordert die ÖBB und den zuständigen Landesrat Schuschnig auf, für eine dauerhafte Verbesserung der Regionalzugverbindungen im Mölltal zu sorgen.

Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/keine-weitere-benachteiligung-des-moelltals-beim-bahnverkehr

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