Mondseer CNC-Betrieb mit 33 Beschäftigten in Sanierung

Die Karl Berger CNC-Maschinenbau GmbH in Mondsee hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Das Unternehmen beschäftigt 33 Mitarbeiter und schlägt seinen Gläubigern eine Quote von 30 Prozent binnen zwei Jahren vor.
Die Karl Berger CNC-Maschinenbau GmbH in Mondsee will ihren Betrieb in verkleinerter Form weiterführen. Über das Unternehmen wurde am 22. Oktober 2026 auf Eigenantrag ein Sanierungsverfahren eröffnet. Es beschäftigt 33 Mitarbeiter, darunter einen Lehrling.
Der 1989 gegründete Metallverarbeitungsbetrieb fertigt Werkstücke für Maschinenbauunternehmen und andere Kunden. Laut Insolvenzantrag führten eine länger andauernde Stagnation, nicht ausreichend durchgesetzte Preisanpassungen und die Folgen der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung zur Zahlungsunfähigkeit. Kunden hätten angekündigt, eigene Produktionskapazitäten aufzubauen und bestehende Aufträge auslaufen zu lassen. Zudem seien Einsatzzeiten und Produktivität des teilweise altersbedingt beeinträchtigten Maschinenparks gesunken.
Zum 30. September 2026 wies der Vermögensstatus laut Antrag Aktiva von rund 1.505.000 Euro und Passiva von rund 2.253.000 Euro aus. Bei einer vollständigen Betriebsschließung würden sich die Passiva unter Einbeziehung zusätzlicher Beendigungsansprüche auf rund 3.153.000 Euro belaufen. Die Betriebsliegenschaft wurde nach Angaben im Antrag im Juli 2026 verkauft; auch zusätzliche Mittel des Gesellschafters hätten die Zahlungsunfähigkeit nicht verhindern können.
Den Gläubigern wurde eine Sanierungsplanquote von 30 Prozent angeboten, zahlbar binnen zwei Jahren ab rechtskräftiger Annahme. Finanziert werden soll sie durch die Fortführung sowie Umstrukturierungs- und Verwertungsmaßnahmen.
Quelle: https://www.akv.at/insolvenz/1555200-karl-berger-cnc-maschinenbau-gmbh
Dieser Beitrag wurde mit Hilfe von KI erstellt.
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